Kontrollen in Kfz-Werkstätten in Fuerteventuras Hauptstadt

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Am Dienstag, den 03. Februar 2026, wurden in Puerto del Rosario, der Hauptstadt von Fuerteventura, gemeinsame Kontrollen mehrerer Behörden durchgeführt. Im Rahmen eines koordinierten Einsatzes überprüften die Policía Local von Puerto del Rosario, die Brigade für Ausländerwesen und Grenzschutz der Policía Nacional sowie Inspektoren der Arbeitsinspektion zwei Kfz-Werkstätten im Gemeindegebiet.

Zusammenarbeit mehrerer Behörden

Die Kontrollen fanden am Vormittag statt und waren Teil einer abgestimmten Maßnahme zur Überprüfung der Einhaltung arbeitsrechtlicher, ausländerrechtlicher, umweltrechtlicher und kommunaler Vorschriften. Ziel der Aktion war es, mögliche Unregelmäßigkeiten aufzudecken und die Sicherheit von Beschäftigten sowie den Schutz der Umwelt zu gewährleisten.

Verstöße in stillgelegter Werkstatt festgestellt

Bei der ersten Kontrolle überprüften die Einsatzkräfte eine Fahrzeugwerkstatt, die aufgrund einer früheren Entscheidung der Gemeinde bereits behördlich versiegelt worden war. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass das Siegel widerrechtlich entfernt worden war und der Betrieb dennoch fortgeführt wurde.

In den Räumlichkeiten wurden insgesamt sieben Personen bei der Arbeit angetroffen, von denen keine ordnungsgemäß bei der Sozialversicherung angemeldet war. Fünf der anwesenden Personen hielten sich zudem ohne gültigen Aufenthaltsstatus in Spanien auf. Die Policía Local leitete in diesem Zusammenhang Ermittlungen wegen Siegelbruchs ein und übergab die entsprechenden Unterlagen an die Staatsanwaltschaft von Puerto del Rosario.

Darüber hinaus wurden Verstöße gegen die kommunale Umweltverordnung festgestellt, da sich im Betrieb eine erhebliche Menge an Abfällen und stark umweltbelastenden Stoffen angesammelt hatte. Das Siegel wurde erneut angebracht und der Fall an die zuständige Abteilung für städtebauliche Disziplin weitergeleitet. Zusätzlich entdeckten die Beamten eine Überwachungskamera, die ohne Genehmigung auf den öffentlichen Raum ausgerichtet war. Diese wurde außer Betrieb gesetzt und ebenfalls angezeigt.

Zweite Werkstatt vorsorglich geschlossen

Bei der zweiten Kontrolle wurde eine weitere Werkstatt überprüft, die weder über die erforderliche Betriebsgenehmigung verfügte noch grundlegende Sicherheits- und Umweltauflagen erfüllte. Auch hier wurden umweltgefährdende Abfälle festgestellt, zudem bestand nach Einschätzung der Behörden ein Risiko für Personen und Sachwerte.

Die zuständigen Stellen ordneten eine vorsorgliche Versiegelung des Betriebs an. Parallel dazu wurden Anzeigen wegen umweltrechtlicher und städtebaulicher Verstöße eingeleitet. In diesem Betrieb wurde außerdem ein Arbeiter identifiziert, der sich in einer irregulären Situation befand. Gegen ihn wurde ein Ausweisungsverfahren eingeleitet, zusätzlich erfolgte eine Anzeige wegen Beschäftigung ohne Arbeitsvertrag und ohne Anmeldung bei der Sozialversicherung.

Signal für Rechtssicherheit und Umweltschutz

Nach Angaben der Policía Local bekräftigen diese Kontrollen das gemeinsame Engagement der beteiligten Behörden für die Einhaltung der geltenden Gesetze, die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie den Schutz der Umwelt. Solche Maßnahmen seien notwendig, um illegale Beschäftigung zu bekämpfen, Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern und Gefahren für Bevölkerung und Umwelt zu minimieren.

Die Behörden kündigten an, auch künftig auf koordinierte Kontrollen zu setzen, um die gesetzlichen Vorgaben in Gewerbebetrieben im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario konsequent durchzusetzen.

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