Cabildo de Fuerteventura erneuert Hälfte der Busflotte im öffentlichen Nahverkehr

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Das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) treibt die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs voran und hat rund die Hälfte seiner Busflotte erneuert und erweitert. Insgesamt 22 neue Fahrzeuge wurden in den Jahren 2024 und 2025 in Betrieb genommen, um den Komfort, die Zugänglichkeit und die Umweltbilanz des Busverkehrs zu verbessern.

Neue Fahrzeuge für mehr Qualität im Alltag

Am 28. November 2025 stellte die Inselregierung zwölf weitere Busse vor, die sich zu den bereits im April eingeführten zehn Fahrzeugen gesellen. Damit wächst die Flotte nicht nur in der Gesamtanzahl der Busse, sondern wird gleichzeitig deutlich moderner. Von zuvor 49 steigt die Gesamtzahl auf nun 56 Busse, wodurch der öffentliche Verkehr auf der Insel spürbar gestärkt wird.

An der Präsentation nahmen die Präsidentin des Cabildo, Lola García, der Transportbeauftragte des Cabildo, Luis González, die Generaldirektorin für Transport und Mobilität der kanarischen Regierung, María Fernández, sowie Vertreter des Betreibers ALSA teil.

Deutlich jüngere Busflotte als auf dem restlichen Archipel

Lola García erklärte, dass die Erneuerung sowohl qualitativ als auch quantitativ eine deutliche Verbesserung bringe. Die neuen Busse bieten mehr Komfort, eine höhere Sicherheit und geringere Emissionen. Zugleich sinkt das Durchschnittsalter der Busflotte erheblich. Während die Fahrzeuge im kanarischen Durchschnitt 7,5 Jahre alt sind, liegt der Wert auf Fuerteventura nun bei lediglich 3,8 Jahren.

Kostenfreier öffentlicher Verkehr bleibt bestehen

Ein wichtiger Punkt für die Bevölkerung ist, dass die Nutzung der Busse weiterhin kostenlos bleibt. Die Inselregierung bekräftigte, dass das Gratissystem vollständig erhalten bleiben soll, um den Zugang zum öffentlichen Verkehr zu erleichtern und seine Nutzung weiter auszubauen.

Der Transportbeauftragte des Cabildos, Luis González betonte, dass die neuen Fahrzeuge nicht nur moderner und umweltfreundlicher sind, sondern auch im Hinblick auf Barrierefreiheit und Sicherheit deutliche Fortschritte darstellen. Gleichzeitig arbeite man daran, die laufende, sich derzeit in Verlängerung befindliche Konzession zu modernisieren und besser an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.

Enge Zusammenarbeit mit Betreiber ALSA und Ausbau der Infrastruktur

González hob die gute Kooperation mit dem Betreiber ALSA hervor. Trotz einer Phase der Vertragsverlängerung habe das Unternehmen eng mit dem Cabildo zusammengearbeitet, um Verbesserungen im täglichen Betrieb umzusetzen und die Anforderungen der Inselregierung zu erfüllen.

Neben der Erneuerung der Busflotte investiert das Cabildo auch in die ergänzende Infrastruktur. Dazu zählen modernisierte Haltestellen, neue Wartebereiche sowie bevorzugte Einstiegs- und Umsteigepunkte.

Unterstützung durch die Regierung der Kanaren

María Fernández, Generaldirektorin für Transport und Mobilität der Regierung der Kanaren, lobte das Engagement des Cabildos und der Betreiberfirma. Die Erneuerung der Busflotte zeige deutlich, wie wichtig beiden Seiten eine nachhaltige und verlässliche Mobilität auf der Insel sei.

Sie wies darauf hin, wie positiv sich die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Verkehrs auf die Bevölkerung ausgewirkt habe. Nun gelte es, die neu gewonnenen Fahrgäste zu halten und zusätzliche Nutzer zu gewinnen, indem das Angebot stetig verbessert und noch komfortabler gestaltet wird.

Fernández kündigte außerdem an, dass zu den neu eingeführten Bussen bald drei weitere Fahrzeuge hinzukommen, darunter elektrische und hybride Modelle, die über europäische Fördermittel finanziert werden. Diese Investition solle dazu beitragen, das Angebot weiter auszubauen und die Modernisierung konsequent fortzuführen.

Blick in die Zukunft des Nahverkehrs

Mit den erneuerten Fahrzeugen, der erweiterten Flotte und der verbesserten Infrastruktur positioniert sich Fuerteventura im Bereich des öffentlichen Verkehrs moderner und leistungsfähiger. Die Inselregierung verfolgt das Ziel, ein zuverlässiges, nachhaltiges und attraktives Mobilitätsangebot für Bewohner und Besucher zu schaffen, das langfristig zur Lebensqualität auf der Insel beiträgt.

Wir würden z.B. die Überarbeitung der Busfahrpläne vorschlagen. Es wäre schon hilfreich, wenn jeder auch ohne Ortskenntnisse wüsste, wann ein Bus an einer bestimmten Haltestelle ankommt. Aktuell werden nur die Abfahrtzeiten am Startpunkt genannt.

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