Auf die Regenwarnung für Fuerteventura folgen Warnungen vor Starkwind und Wellengang

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Die Regenwarnung für Fuerteventura, die in den frühen Morgenstunden des 02. Januar 2026 endete, hat sich als unbegründet erwiesen. Viel mehr als leichte Schauer hat das Sturmtief Francis bislang nicht nach Fuerteventura gebracht. Auf den westlichen Kanareninseln wie Teneriffa und La Palma sah die Lage dagegen anders aus. Auf Teneriffa wurden Sturmböen bis 105km/h gemessen. Auf La Palma brachten Niederschläge von 70 Litern pro Quadratmeter die Barrancos zum Laufen und sorgten für, teils stundenlange, Verspätungen am Flughafen.

Während Sturmtief Francis sich langsam Richtung Norden verzieht, könnten die Ausläufer in den nächsten Tagen dennoch weiterhin für spürbare Auswirkungen auf Fuerteventura und den übrigen Kanarischen Inseln sorgen.

Für Freitag, 02. Januar 2026, hat die spanische Wetteragentur AEMET eine Wetterwarnung der Stufe „gelb“ wegen Starkwind herausgegeben. Die Warnung gilt für den Zeitraum von 11:00h bis 18:00h. Die AEMET sieht eine Wahrscheinlichkeit von 40 bis 70% für Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 70km/h. Das entspricht Windstärke 8 auf der Beaufort-Skala und wird auch als „stürmischer Wind“ bezeichnet.

Am Sonntag, 3. Januar 2026, gilt für Fuerteventura in der Zeit von 09.00h bis 24.00h eine Wellenwarnung der Stufe „gelb“ (fenónemos costeros/ Küstenphänomene) mit „Kombinierter See“ (mar combinada) mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 bis 70% für Wellenhöhen von 4 bis 5 Metern aus Nordwesten. Das bedeutet jedoch, dass einzelne Wellen wesentlich höher ausfallen können. Entsprechend der Wellenrichtung sind besonders die Nord- und Westküsten betroffen.

Es ist davon auszugehen, dass die Gemeindepolizei besonders gefährliche Stellen, wie z.B. den Zugang zu den Höhlen von Ajuy für den Gültigkeitszeitraum der Warnung absperrt.

Solche Warnungen und Absperrungen sollte man dringend respektieren. Ein Aufenthalt an exponierten Stränden und Klippen, auch wenn sie nicht abgesperrt sind, birgt unberechenbare Risiken. Auch auf Fuerteventura kommt es immer wieder vor, dass Menschen von Wellen erfasst und in Meer gerissen werden.

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