Cabildo und Seprona gehen gegen illegale Bauten in ländlichen Zonen auf Fuerteventura vor

Seprona-illegales-Gebäude-La-Oliva

Die Spezialeinheit für Naturschutz der Guardia Civil (Servicio de Protección de la Naturaleza/ SEPRONA) und die Umweltbeamten des Inselregierung von Fuerteventura (Cabildo) haben ihre Kontrollen gegen illegale Bautätigkeit deutlich verstärkt.
Anfang Februar 2026 haben die Beamten eine Reihe von Aktionen in Gemeindegebiet von La Oliva im Norden von Fuerteventura durchgeführt, um die Einhaltung von Vorschriften zur Raumordnung und Flächennutzung auf ländlichen Boden (suelo rústico) außerhalb von Ortschaften zu überprüfen. Vor allem im Norden von Fuerteventura häufen sich entsprechende Verstöße immer mehr.

Illegale Nutzungen mit erheblichen Folgen

Nach Angaben des SEPRONA begannen die Ermittlungen, nachdem eine starke Verbreitung illegaler Bauwerke auf geschützten Flächen entdeckt worden war. Diese wurden sowohl zu Wohnzwecken als auch für Freizeit und gewerbliche Aktivitäten genutzt. Solche Eingriffe führen laut den Behörden zur Degradierung ökologisch sensibler Gebiete, gefährden die Biodiversität und beeinträchtigen die Lebensqualität der rechtmäßig ansässigen Bevölkerung auf Fuerteventura.

Im Zuge der durchgeführten Inspektionen stellten die Einsatzkräfte insgesamt 14 städtebauliche Verstöße fest. Dabei wurde eine Vielzahl unzulässiger Bauwerke dokumentiert, die ohne Genehmigung auf nicht bebaubarem ländlichem Boden errichtet worden waren.

Container, Palettenbauten und jede Menge Müll

Zu den festgestellten Verstößen zählen unter anderem aufgestellte Seecontainer, Wohnwagen, aus Paletten errichtete Behausungen, vorgefertigte Gebäude, weitere ähnliche Konstruktionen sowie eine unkontrollierte Ansammlung von Müll.

In einer Mitteilung betonen die Behörden, dass derartige Praktiken einen schweren Eingriff in das Landschaftsbild der Insel darstellen und das natürliche Umfeld von Fuerteventura nachhaltig schädigen.

Darüber hinaus wurden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Cabildo de Fuerteventura und der Guardia Civil weitere Verstöße in den Bereichen Abfallrecht, Tierschutz und Tiergesundheit festgestellt. Insgesamt summieren sich diese auf rund 28 zusätzliche Ordnungswidrigkeiten, die nach Abschluss der erforderlichen Berichte an die kanarische Regierung weitergeleitet werden, die in diesen Bereichen zuständig ist.

Hohe Geldstrafen und Abrissanordnungen möglich

Verstöße gegen das Raumordnungs- und Umweltrecht können erhebliche finanzielle Sanktionen nach sich ziehen. Nach Angaben der Behörden können die Geldstrafen bis zu 200.000 Euro betragen. Zusätzlich sind verwaltungsrechtliche Maßnahmen möglich, darunter Abrissanordnungen und die Wiederherstellung des rechtmäßigen Zustands, mit dem Ziel, die betroffenen Flächen in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen.

Der SEPRONA bekräftigte gemeinsam mit dem Luftdienst der Guardia Civil (Servicio Aéreo de la Guardia Civil) und den Umweltagenten sein Engagement für den Schutz des Territoriums, die Einhaltung der geltenden Vorschriften und den Erhalt der einzigartigen Landschaft auf Fuerteventura gegenüber Handlungen, die die Umwelt der Insel beeinträchtigen.

Bestimme den Lohn für unsere Arbeit!

Wenn Du unsere Inhalte nützlich, unterhaltsam oder informativ findest, kannst Du den Lohn für unsere Arbeit selbst bestimmen. Das geht ganz einfach über diesen Link:

89daee62a4a94cb2837d0832bdfa2e2e
https://www.fuerteventurazeitung.de/du-bestimmst-den-lohn-fuer-unsere-arbeit/ banner 300x250 Bestimme den Lohn

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura Nachrichten