Der Regierungsrat für Raumordnung, territoriale Kohäsion und Wasserversorgung der kanarischen Regierung, Manuel Miranda, hat am 14. Mai 2026 die Einrichtungen des „Konsortium für Wasserversorgung“ („Consorcio de Abastecimiento de Agua de Fuerteventura“/ CAAF), besucht. Dort wird das Material gelagert, das schrittweise zur Modernisierung verschiedener Bereiche des Wasserkreislaufs auf Fuerteventura eingesetzt werden soll und das von der kanarischen Regierung finanziert wurde. Begleitet wurde Miranda von der Präsidentin der Inselregierung von Fuerteventura (Cabildo), Lola García, sowie vom Regierungsrat für Wasser im Cabildo, Adargoma Hernández.
Manuel Miranda hob die Arbeit des Cabildo hervor und erklärte, die Inselregierung habe „die dramatische Situation des Jahres 2023 umgekehrt und es geschafft, innerhalb von zwei Jahren aus der Wasserkrise herauszukommen“.
Mehr als fünf Millionen Euro für neue Infrastruktur
Das von der kanarischen Regierung geförderte Projekt umfasst den Ankauf verschiedener technischer Materialien im Wert von mehr als fünf Millionen Euro. Damit sollen unterschiedliche Bereiche der Wasserversorgung auf Fuerteventura modernisiert werden, von den Entnahmestellen für Meerwasser bis zu den Pumpstationen für den Transport des entsalzten Wassers.
Die Förderung wurde Ende des Jahres 2024 bewilligt. Im Jahr 2025 schrieb das Cabildo die Lieferung der Materialien aus. Inzwischen stehen die Komponenten dem Inselwasserrat, Consejo Insular de Aguas, zur Verfügung. Durch die Lagerung auf Fuerteventura können defekte Teile künftig sofort ersetzt werden, wodurch Ausfälle schneller behoben werden sollen.
Die neuen Materialien sollen nach und nach in den drei Meerwasserentsalzungsanlagen in Puerto del Rosario, Gran Tarajal und Corralejo eingebaut werden. Auch die Pumpstationen des Trinkwassernetzes werden modernisiert.
Verbesserte Wasserqualität und höhere Produktion
Geplant ist außerdem der schrittweise Austausch der bisherigen Membranen, die zur sogenannte Umkehrosmose eingesetzt werden. Dadurch soll sich die Qualität des entsalzten Trinkwassers verbessern und gleichzeitig die Produktionskapazität erhöht werden. Zum Projekt gehören darüber hinaus neue Schalttafeln sowie spezielle Ersatzteile für Pumpstationen und Entsalzungsanlagen.
Miranda erklärte, die verschiedenen kanarischen Verwaltungen hätten eng zusammengearbeitet, um die Krise zu bewältigen, die im Jahr 2023 durch Dürre und veraltete Infrastruktur entstanden sei. Auch wenn die akute Notlage überwunden sei, müsse weiter investiert werden, um die Versorgung in den kommenden Jahrzehnten sicherzustellen.
Als Beispiel nannte er die geplante Entsalzungsanlage im Süden von Fuerteventura. An diesem Projekt arbeiteten die kanarische Regierung und das Cabildo sowohl bei der technischen Planung als auch bei der Finanzierung bereits gemeinsam.
Cabildo betont Bedeutung technischer Erneuerung
Cabildo-Präsidentin Lola García betonte, dass die Verbesserung der Wasserversorgung nicht allein vom Ausbau hydraulischer Infrastruktur abhänge. Ebenso wichtig seien Investitionen in technische Mittel und Materialien sowie die Unterstützung der Mitarbeiter des CAAF.
Der Regierungsrat für Wasser im Cabildo, Adargoma Hernández, dankte abschließend der Wasserbehörde der kanarischen Regierung unter Leitung von Manuel Miranda für die jahrelange Zusammenarbeit. Diese Kooperation habe wichtige Investitionen ermöglicht, die zur Verbesserung der Wasserversorgung auf Fuerteventura beitragen sollen.
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