Fuerteventura: Großeinsatz nach Beinahe-Ertrinken eines Kleinkindes in Lajares

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Am 15. Juni 2026 sind in Lajares auf Fuerteventura zahlreiche Rettungsdienste zu einem Notfall in einer Ferienunterkunft ausgerückt. Der Notruf ging beim Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der Kanaren (CECOES 112) ein. Gemeldet wurde das mögliche Ertrinken eines minderjährigen Kindes.

Unmittelbar nach Eingang des Notrufs wurden umfangreiche Rettungskräfte alarmiert. Vor Ort waren Beamte der Gemeindepolizei von La Oliva, der Guardia Civil, des Kanarischen Gesundheitsdienstes Servicio Canario de la Salud, Rettungswagen für die medizinische Grundversorgung und für die erweiterte Notfallversorgung, der medizinisch ausgestattete Rettungshubschrauber des Kanarischen Rettungsdienstes SUC, die Freiwilligenhelfer des Katastrophenschutzes Protección Civil, die Feuerwehr von La Oliva sowie der Notfallkoordinator der Gemeinde La Oliva im Einsatz.

Schnelle Abstimmung der Einsatzkräfte

Nach Angaben der Feuerwehr von La Oliva war der Einsatz von einer engen und schnellen Zusammenarbeit aller beteiligten Dienste geprägt. Zu Beginn musste die genaue Lage des Vorfalls zunächst korrigiert werden, damit die Rettungskräfte den exakten Aufenthaltsort des Kindes schnell erreichen konnten.

Die koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte spielte eine entscheidende Rolle, um die medizinische Versorgung ohne weitere Verzögerungen sicherzustellen. Gerade bei Notfällen mit Kleinkindern kommt es auf jede Minute an, da bereits kurze Zeiten ohne ausreichende Sauerstoffversorgung schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen können.

Kind aus Pool gerettet und stabilisiert

Als die ersten medizinischen Einsatzkräfte eintrafen, wurden bereits Wiederbelebungsmaßnahmen an einem 20 Monate alten Mädchen durchgeführt. Das Kind war zuvor aus dem Swimmingpool der Ferienunterkunft gerettet worden.

Im weiteren Verlauf übernahm das medizinische Personal die Versorgung des Kindes. Den Einsatzkräften gelang es, die Vitalfunktionen des Mädchens zu stabilisieren.

Nach der erfolgreichen Stabilisierung wurde das Kind per Krankenwagen zum Fußballplatz von Lajares gebracht. Dort wartete bereits der Rettungshubschrauber, um die kleine Patientin schnellstmöglich in ein Krankenhaus auf Gran Canaria zu transportieren.

Rettungshubschrauber brachte Kind nach Gran Canaria

Die medizinische Evakuierung erfolgte aufgrund der Schwere des Vorfalls per Hubschrauber. Durch den Lufttransport konnte eine schnelle Verlegung in ein spezialisiertes Krankenhaus auf Gran Canaria gewährleistet werden.

Über den aktuellen Gesundheitszustand des Kindes machten die beteiligten Einsatzkräfte zunächst keine weiteren Angaben. Der Vorfall verdeutlicht jedoch die Bedeutung einer schnellen Alarmierung sowie der koordinierten Zusammenarbeit von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Sicherheitskräften bei medizinischen Notfällen auf Fuerteventura.
Wir drücken der Kleinen und ihrer Familie die Daumen, dass alles gut ausgeht.

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