Fuerteventura: Kanarische Polizei nimmt Dienst in Caleta de Fuste auf

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Die Sicherheitskräfte in Caleta de Fuste auf Fuerteventura werden verstärkt. Wie die Gemeinde Antigua am 1. Juli 2026 mitteilte, wird die Kanarische Polizei, Policía Canaria, ab dem 3. Juli 2026 ihren Dienst in dem Touristenort aufnehmen. Gemeinsam mit der Gemeindepolizei (Policía Local) und der Guardia Civil soll sie künftig in den Bereichen mit den meisten Zwischenfällen für mehr Sicherheit sorgen.

Bürgermeister Juan Cabrera bezeichnete die Einführung des neuen Sicherheitskonzepts als wichtigen Erfolg der neuen Gemeinderegierung. Koordiniert wird der Einsatz vom stellvertretenden Leiter der Gemeindepolizei von Antigua, Domingo Fránquiz.

Zusammenarbeit mit der kanarischen Regierung

Dem neuen Sicherheitskonzept gingen Gespräche mit der kanarischen Regierung voraus. Am 25. Juni 2026 reisten Bürgermeister Juan Cabrera und der Gemeinderat für Sicherheit und Notfälle, David Alberto Guerra, nach Teneriffa, um beim Generaldirektor für Sicherheit der kanarischen Regierung Unterstützung durch die Kanarische Polizei zu beantragen. Bereits am folgenden Tag kamen der Kommissar der Kanarischen Polizei, José Antonio Prieto, und der stellvertretende Kommissar Francisco Cabrera nach Antigua, um gemeinsam mit der Gemeinde die Umsetzung des neuen Einsatzkonzepts vorzubereiten.

Der Schwerpunkt der zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen liegt zunächst auf Caleta de Fuste. Dort soll die Polizeipräsenz verstärkt werden, um Straftaten zu bekämpfen und sowohl den Einwohnern als auch den Urlaubern mehr Sicherheit zu bieten.

Tägliche Streifen und Hundestaffel

Wie die Gemeinde bekannt gab, wird der Einsatz in enger Abstimmung zwischen Gemeindepolizei, Kanarischer Polizei und Guardia Civil erfolgen. Zum Konzept gehören tägliche Streifen der Gemeindepolizei sowie der gemeinsame Einsatz von Fahrzeugen, einer Hundestaffel der Kanarischen Polizei und Streifen der Guardia Civil. Die drei Polizeibehörden arbeiten dabei in rotierenden Schichten am Nachmittag, in der Nacht und in den frühen Morgenstunden zusammen.

Nach Angaben von Bürgermeister Juan Cabrera sollen künftig an jedem Tag der Woche Sicherheitskräfte auf den wichtigsten Straßen von El Castillo präsent sein. Ziel sei es, die Zahl der Straftaten insbesondere an bekannten Brennpunkten und zu den besonders kritischen Zeiten zu reduzieren. Gleichzeitig sollen die Beamten durch ihre Präsenz den direkten Kontakt zu Geschäftsleuten, Gewerbetreibenden und Anwohnern pflegen.

Dauerhafte Verstärkung angestrebt

Gemeinderat David Alberto Guerra erklärte, die neue Gemeinderegierung arbeite seit ihrem Amtsantritt daran, die Sicherheit in der Gemeinde zu verbessern. Den drei Sicherheitsbehörden würden alle notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Aufgaben unter bestmöglichen Bedingungen erfüllen könnten. Gleichzeitig werde daran gearbeitet, den gemeinsamen Einsatz dauerhaft über das gesamte Jahr hinweg aufrechtzuerhalten.

Zum Abschluss dankte Bürgermeister Juan Cabrera der Gemeindepolizei von Antigua, der Kanarischen Polizei und der Guardia Civil für ihre schnelle Unterstützung. Besonders hob er den Einsatz des stellvertretenden Leiters der Gemeindepolizei, Domingo Fránquiz, hervor, der die Organisation und Koordinierung des neuen Sicherheitskonzepts maßgeblich begleitet habe.

Mit der neuen Zusammenarbeit reagiert die Gemeinde Antigua auf den Wunsch vieler Einwohner und Unternehmer nach einer stärkeren Polizeipräsenz in Caleta de Fuste. Gerade jetzt in den Sommermonaten sind noch mehr Menschen auf im Ort, wodurch auch die Anforderungen an die öffentliche Sicherheit steigen.

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