Hitze auf Fuerteventura: Kein Präsenzunterricht an Schulen am 15. September 2026

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Fuerteventura stellt wegen der erwarteten hohen Temperaturen am 15. September 2026 den Präsenzunterricht an sämtlichen Schulen der Insel ein. Das kanarische Bildungsministerium hat entschieden, den Unterricht an diesem Tag überall dort online durchzuführen, wo die jeweilige Unterrichtsform dies ermöglicht.

Die Entscheidung betrifft alle Bildungseinrichtungen auf Fuerteventura. Auf Gran Canaria gilt dieselbe Maßnahme für Schulen in den Gemeinden Agüimes, Artenara, Ingenio, Mogán, San Bartolomé de Tirajana, La Aldea de San Nicolás, Santa Lucía de Tirajana, Telde und Valsequillo.

Das Bildungsministerium folgt damit den Vorgaben der Generaldirektion für Notfälle und Zivilschutz (Dirección General de Emergencias y Protección Civil). Grundlage ist außerdem das „Protokoll für Maßnahmen im Bildungsbereich bei hohen Temperaturen“ (Protocolo de actuación en el ámbito educativo ante situaciones de altas temperaturas).

AEMET warnt auf Fuerteventura vor bis zu 38 Grad

Hintergrund der Entscheidung ist die für den 15. September 2026 vorhergesagte Hitze. Die spanische Wetterbehörde AEMET hat für ganz Fuerteventura eine orange Wetterwarnung wegen hoher Temperaturen herausgegeben.

Die Warnung gilt von 10.00 Uhr bis 17.59 Uhr. Die AEMET erwartet auf Fuerteventura Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad Celsius und gibt die Wahrscheinlichkeit dafür mit 40 bis 70 Prozent an. Nach Angaben der Wetterbehörde sind insbesondere Gebiete im Inselinneren betroffen.

Zusätzlich besteht auf Fuerteventura eine Wetterwarnung wegen Staub in der Luft, „polvo en suspensión“, also Calima. In der Warnübersicht der AEMET werden für die Insel am 15. September 2026 sowohl hohe Temperaturen als auch Schwebstaub ausgewiesen.

Unterricht soweit möglich online

Das kanarische Bildungsministerium hat aufgrund dieser Wetterlage beschlossen, die Unterrichtstätigkeit auf Fuerteventura am 15. September 2026 in den Online-Modus zu verlegen. Der Unterricht soll in denjenigen Bildungsangeboten digital stattfinden, bei denen dies möglich ist.

Damit gilt die Maßnahme auf Fuerteventura flächendeckend und nicht nur für einzelne Gemeinden oder besonders von der Hitze betroffene Regionen.

Maßnahmen auf den übrigen Kanaren

Für Schulen auf den übrigen Inseln und in den nicht von der Umstellung betroffenen Gemeinden auf Gran Canaria erinnert das Bildungsministerium an die im Hitzeprotokoll vorgesehenen Vorsorgemaßnahmen. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei gefährdeten Schülern gelten.

Die Schulleitungen können bei Bedarf außerdem bei den zuständigen territorialen beziehungsweise insularen Bildungsdirektionen außergewöhnliche Maßnahmen beantragen. Dazu gehören eine vorzeitige Entlassung der Schüler sowie Änderungen der Unterrichtszeiten und der vorgesehenen schulischen Aktivitäten.

Welche Maßnahmen an den darauffolgenden Tagen gelten, soll abhängig von der weiteren Entwicklung der Temperaturen und den Vorgaben der zuständigen Behörden bekannt gegeben werden.

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