Auf Fuerteventura ist am 3. Oktober 2026 ein etwa 54 Jahre alter Mann mutmaßlich nach einem Badeunfall an der Playa de Esquinzo in der Gemeinde La Oliva gestorben. Strandbesucher hatten den Mann bewusstlos aus dem Meer geholt und den Notruf verständigt. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen und des Einsatzes zahlreicher Rettungskräfte konnte sein Leben nicht gerettet werden.
Strandbesucher holen Mann bewusstlos aus dem Meer
Die kanarische Notrufzentrale CECOES 112 wurde am 3. Oktober 2026 um 15.32 Uhr über den Notfall informiert. Nach Angaben der Anrufer hatten Strandbesucher den Mann rund 100 Meter vor der Küste aus dem Meer geholt. Er war zu diesem Zeitpunkt bewusstlos.
Nach Eingang des Notrufs aktivierte die Notrufzentrale die erforderlichen Rettungsdienste. Gleichzeitig sprach ein Krankenpfleger des kanarischen Rettungsdienstes SUC telefonisch mit den Ersthelfern vor Ort. Aufgrund ihrer Schilderungen stellte er fest, dass sich der Mann im Herz-Kreislauf-Stillstand befand. Der Krankenpfleger erklärte den Ersthelfern daraufhin am Telefon, wie sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen sollten. Diese setzten die Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fort.
Die Notrufzentrale schickte eine Ambulanz mit Basisversorgung zur Playa de Esquinzo. Gemeinsam mit der Besatzung rückte ein Team der medizinischen Grundversorgung des Gesundheitszentrums von Corralejo zum Einsatzort aus. Außerdem wurde ein Rettungshubschrauber mit medizinischer Besatzung angefordert.
Wiederbelebungsversuche bleiben erfolglos
Beim Eintreffen der medizinischen Einsatzkräfte befand sich der etwa 54-Jährige weiterhin im Herz-Kreislauf-Stillstand und zeigte Anzeichen eines Ertrinkungsunfalls.
Die Rettungskräfte setzten die Wiederbelebung mit erweiterten medizinischen Maßnahmen fort. Trotz ihrer Bemühungen konnte der Mann nicht wiederbelebt werden. Die Einsatzkräfte konnten schließlich nur noch seinen Tod feststellen.
An dem Einsatz waren neben dem SUC und der medizinischen Grundversorgung auch die Rettungsgruppe GES (Grupo de Emergencias y Salvamento) der kanarischen Regierung, die Feuerwehr von La Oliva, der Strandrettungsdienst, die Gemeindepolizei und die Guardia Civil beteiligt.
Schwieriger Zugang zur Playa de Esquinzo
Die Feuerwehr sicherte den Bereich für die Landung der eingesetzten Hubschrauber und unterstützte die übrigen Rettungskräfte.
Da die Playa de Esquinzo für Fahrzeuge nur schwer zugänglich ist, übernahm der Rettungshubschrauber des GES den Transport des Leichnams. Dieser wurde zu der Stelle gebracht, an der sich die Guardia Civil und Mitarbeiter der zuständige Justizbehörde befanden.
Die Gemeindepolizei und die Guardia Civil waren ebenfalls von der Notrufzentrale alarmiert worden. Die Beamten leiteten die entsprechenden Maßnahmen vor Ort ein.
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