Regenvorwarnung für Fuerteventura ab 9. Oktober 2026: kräftige Schauer möglich

Regen-in-Puerto-del-Rosario

Die Generaldirektion für Notfälle (Dirección General de Emergencias) der kanarischen Regierung hat für Fuerteventura und weitere Kanarische Inseln eine Vorwarnstufe wegen möglicher starker Regenfälle ausgerufen. Die Vorwarnung gilt ab dem 9. Oktober 2026 um 15:00 Uhr.

Grundlage der Entscheidung sind die Wettervorhersagen der spanischen staatlichen Wetteragentur AEMET sowie weitere verfügbare meteorologische Informationen. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen des kanarischen Sonderplans für Notfälle durch ungünstige Wetterereignisse (Plan Específico de Emergencias de Canarias por Riesgos de Fenómenos Meteorológicos Adversos, PEFMA).

Kräftige Regenschauer und vereinzelte Gewitter möglich

Nach Angaben der Generaldirektion für Notfälle werden örtlich kräftige, unregelmäßig verteilte Regenschauer erwartet, die vereinzelt von Gewittern begleitet werden können.

Dabei könnten innerhalb einer Stunde Niederschlagsmengen von 15 Litern pro Quadratmeter erreicht oder sogar überschritten werden. Besonders wahrscheinlich sind stärkere Niederschläge am späten Nachmittag und in den Abendstunden.

Die Wetterlage ist durch eine Instabilität gekennzeichnet, die in westlicher Richtung abnimmt. Daher wird das Auftreten intensiver Regenfälle insbesondere auf Fuerteventura, Lanzarote und La Graciosa für wahrscheinlich gehalten.

Vorwarnung gilt auch für Gran Canaria und Teneriffa

Neben Fuerteventura, Lanzarote und La Graciosa betrifft die Vorwarnung auch die nördlichen Bereiche von Gran Canaria und Teneriffa.

Auf diesen beiden Inseln ist das Auftreten intensiver Regenfälle nach Einschätzung der Behörden allerdings weniger wahrscheinlich als auf den östlichen Kanarischen Inseln.

Die Vorwarnstufe bedeutet nicht, dass es überall im betroffenen Gebiet zu starken Niederschlägen kommen muss. Vielmehr weist sie darauf hin, dass aufgrund der meteorologischen Prognosen mit entsprechenden Wettererscheinungen gerechnet werden muss.

Da die erwarteten Schauer räumlich ungleichmäßig verteilt auftreten können, sind erhebliche Unterschiede bei den Niederschlagsmengen zwischen einzelnen Orten möglich.

Behörden empfehlen Vorsichtsmaßnahmen

Die Generaldirektion für Notfälle ruft die Bevölkerung dazu auf, die offiziellen Wetterinformationen zu verfolgen und die Empfehlungen zum Selbstschutz bei starken Regenfällen zu beachten.

Insbesondere sollten bei kräftigen Niederschlägen überschwemmte Straßenabschnitte und Wasserläufe nicht durchquert werden. Auf Fuerteventura können normalerweise trockene Barrancos bei intensiven Regenfällen innerhalb kurzer Zeit Wasser führen.

Auch Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit den Wetterbedingungen anpassen und besonders auf mögliche Wasseransammlungen auf den Straßen achten.

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