Auf den Kanarischen Inseln sind die Auswirkungen des Sturmtiefs Bruna bislang überschaubar. Während auf den westlichen Inseln bereits erste Sturmböen und leichte Regenfälle registriert wurden, wird der Höhepunkt des Unwetters erst für Sonntagnachmittag, den 8. November 2026, erwartet.
Auf La Palma wurden in der Nacht zum 8. November 2026 Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Dabei kam es vereinzelt zu leichten Sturmschäden. Auch auf den übrigen westlichen Kanarischen Inseln fiel bislang überwiegend nur undleichter Regen.
Auf Fuerteventura setzte in den frühen Morgenstunden des 8. November 2026 ebenfalls großflächig Regen ein. Die Niederschläge waren allerdings bisher nur von geringer Intensität.
Zu den wenigen spürbaren Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Flugverkehr gehörte die Umleitung eines Passagierflugzeugs von Baltic Air am Nachmittag des 7. November 2026. Die Maschine sollte ursprünglich auf Gran Canaria landen, musste jedoch wegen starker Windböen auf den Flughafen Fuerteventura ausweichen.
Der Höhepunkt des Sturmtiefs Bruna steht allerdings noch bevor. Nach den Wetterprognosen wird der Großteil der stürmischen Aktivität erst im Laufe des Sonntagnachmittags, 8. November 2026, erwartet. Die bereits am 7. November 2026 angekündigten Warnungen vor Starkregen, Sturmböen und weiteren Unwettergefahren bleiben deshalb weiterhin bestehen.
Die bisher vergleichsweise ruhige Wetterlage bedeutet somit noch keine Entwarnung für die Kanarischen Inseln.
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