Es gibt wohl keinen Ort auf Fuerteventura, der weiter vom Krankenhaus entfernt ist als die Punta de Jandía im äußersten Süden der Insel. Wenn es dort einen medizinischen Notfall gibt, ist jede Hilfe weit entfernt.
Genau so ein Notfall ereignete sich am 02. November an diesem abgelegenen Ort. Ein 47-jähriger Mann, der unter einem schwerwiegenden gesundheitlichen Problem litt, benötigte dringend Hilfe. Es handelte sich den Einsatzfotos zufolge offenbar um einen Mann, der mit einem Camper unterwegs war.
Der kanarischen Rettungsdienstes (Servicio de Urgencias Canario, SUC) schickte den Rettungshubschrauber zum Einsatzort. Der Arzt und die Krankenpflegerin an Bord des auf Fuerteventura stationierten Rettungshubschraubers versorgten den Patienten zunächst vor Ort. Nachdem sie seinen Zustand stabilisiert hatten, wurde er mit dem Hubschrauber in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura (Hospital General de Fuerteventura) transportiert.
Auch Einsatzkräfte der Gemeindepolizei (Policía Local) begaben sich zum Einsatzort und unterstützten die Rettungskräfte.
Nähere Angaben zur Art des medizinischen Notfalls oder zum Gesundheitszustand nach der Rettung machten die Behörden nicht.
Der Fall zeigt, wie wichtig die feste Stationierung eines Hubschrauber auf Fuerteventura für die Reaktionsfähigkeit der Rettungskräfte in einen geografisch so ausgedehnten und stellenweise schwer zugänglichen Territorium ist.
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