Tomatenernte auf Fuerteventura erreicht 2.500 Tonnen

Tomatenernte

Wie die landwirtschaftliche Genossenschaft von Gran Tarajal mitteilte, sind aus der diesjährigen Ernte auf Fuerteventura mehr als 2.500 Tonnen Tomaten hervorgegangen. Die ersten 25 Tonnen der heimischen Gemüsesorte verließen die Insel Anfang April als Exportgut in Richtung der englischen Hafenstadt Southampton. Von dort aus reist die „Tomate Majorero“ anschließend zusammen mit anderen kanarischen Produkten (z. B. Gurken) weiter ins holländische Rotterdam. Verglichen mit der Saison 2016 ist die diesjährige Tomatenernte aufgrund erhöhter Verkaufszahlen auf den europäischen Märkten sogar noch erfolgreicher verlaufen.

In der Packstation des Tomatenlagers in Tuineje wird das begehrte Erzeugnis nach der Ernte von fast einhundert Mitarbeitern für den Export sortiert. Einige von ihnen arbeiten bereits mehrere Jahrzehnte lang für die Genossenschaft, die im Jahr 1946 gegründet wurde und mittlerweile an die 190 Gesellschafter zählt.

Laut Insel-Präsident Marcial Morales hat man sich nach Abschluss der nächsten Ernte für Landwirte einen Wasserpreis von 60 Cent pro Kubikmeter zum Ziel gesetzt. Außerdem sollen neue Vertriebskanäle geschaffen und das Bauvorhaben einer Markthalle in Llanos de La Higuera (Tuineje) in die Tat umgesetzt werden.

Mitte Mai findet zeitgleich mit dem 130. Jahrestag seit dem ersten Tomatenexport von den Kanaren nach Europa eine landwirtschaftliche Fachtagung statt, bei dem der Fokus vor allem auf diesem bedeutenden Sektor liegen wird. Im Zuge dessen soll außerdem der strategische Plan der kanarischen Regierung in Angriff genommen werden, der über die Zukunft der Tomate auf den Kanaren entscheiden wird. Wie es aus dem Cabildo hieß, arbeite man mithilfe verschiedener Maßnahmen an einer Modernisierung der Gewächshäuser, um die neuesten Technologien bei der Tomatenproduktion auf Fuerteventura etablieren zu können. Innerhalb des Primärsektors gilt die Tomate immerhin als das Haupt-Anbauprodukt der Insel.

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