Wilder Esel verendet in Morro Jable

Der Fund eines toten Esels in Morro Jable hat erneut zu Diskussionen darüber geführt, wer für die frei herumlaufenden Tiere verantwortlich ist. Obwohl die Todesursache noch nicht eindeutig geklärt wurde, vermutet man, dass das bereits ältere Tier der aktuellen Hitzewelle zum Opfer gefallen sein könnte. Der Zusammenstoß mit einem Fahrzeug konnte zunächst ausgeschlossen werden, auch wenn sich erst vor wenigen Monaten ein Unfall ereignet hatte, bei dem ein Wildesel ums Leben kam.

Örtlichen Quellen zufolge sei das verendete Tier immer allein unterwegs gewesen, seitdem die ihn begleitende Eseldame vor ein paar Jahren angefahren und tödlich verletzt wurde. Die südliche Hafenstadt auf Fuerteventura verfügt spanienweit über die einzige Kolonie wildlebender Esel.

Der “burro majorero” bildet dabei eine heimische Tierart, die mittlerweile jedoch vom Aussterben bedroht ist. Im Jahr 1997 wurde sie in das Nationale Viehverzeichnis aufgenommen. Seitdem arbeitet man an einem Erhaltungsprojekt der Rasse und der Erstellung eines Zuchtbuchs.

2 Kommentare

  1. Es ist unglaublich, daß sich niemand dort verantwortlich fühlt.
    Das ist doch himmelschreiend. Alle dort sehen die Tiere tagtäglich und zucken nur die Schultern….. Warum kann und darf Oasid-Park nicht kümmern, das darf doch nicht wahr sein.

  2. Hallo..ich kenne diese Esel und füttere sie jedesmal wenn ich auf Fuerte bin. Beim letzten Besuch im September habe ich den Oasispark, die Polizei und den Tierschutzverein über den schlechten Zustand der Esel informiert. Warum kümmert sich auf Fierte keiner..Oasis Park möchte sich kümmern und darf nicht…scheiss Politik und Machtkämpfe..wem nützt das???

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