Gewerkschaft UGT kritisiert prekäre Situation bei Pájaras Rettungsschwimmern

Der Verband für den öffentlichen Dienst der Gewerkschaft UGT hat die „schweren Defizite“ im Bereich des Strandbewachungsdienstes der Gemeinde von Pájara kritisiert, die dazu führen, das an manchem Wochenende nur ein Rettungsschwimmer an allen Stränden von Pájara im Einsatz ist.

Die Belegschaft von eigentlich 31Mitarbeitern des Notfalldienstes von Pájara, davon 14 Rettungsschwimmer und 17 Feuerwehrleute, sei auf gerade einmal zwei Rettungsschwimmer und 7 Feuerwehrleute geschrumpft, nachdem sich das Unternehmen, das für diese Dienste zuständig war, zu Jahresbeginn für zahlungsunfähig erklärte. Das Unternehmen behauptet, die Gemeinde habe für die Leistungen nicht bezahlt, und die Gemeinde behauptet im Gegenzug, dass das Unternehmen ihr noch Geld schulde.

Wegen des Konflikts sollen die Mitarbeiter laut Gewerkschaft seit 5 Monaten kein Gehalt erhalten haben. Die Ausschreibung für die Notfalldienste soll sich um mindestens zwei Monate verzögert haben, weil die Ausschreibungsbedingungen so schlecht gewesen sein sollen, dass kein Unternehmen ein Angebot abgegeben hätte.

Unter der Situation leiden nicht nur die Arbeitnehmer, sonder auch die Sicherheit an den Stränden, die z.B. in Costa Calma und Esquinzo zurzeit unbewacht sind.

Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Strände von Pájara die „Blauen Flaggen“ aberkannt bekommen, die als Qualitätssiegel u.a. auch für die Sicherheit an den Stränden stehen. Sollte eine „Blaue Flagge“ aberkannt werden, kann sie vor Ablauf einer Frist von 2 Jahren nicht erneut beantragt werden.

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