Thomas Cook verzichtet auf „Vulkan-Abzug“

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook soll im Streit mit den kanarischen Hoteliers um die einseitige Rechnungskürzung um 5% klein beigegeben haben.

Thomas Cook hatte angekündigt, die Rechnungen der Hoteliers in Spanien und auf den Kanarischen Inseln von April bis Oktober um 5% zu kürzen, um die Hoteliers an den Verlusten aufgrund des Ausbruch des isländischen Vulkans im April 2010 zu beteiligen. Dies hatte zu heftigen Protesten der Verbände des Hotelgewerbes geführt, die angekündigt hatten, gegen Thomas Cook zu klagen, falls der Reisegigant seine Ankündigung wahr gemacht hätte.

Anlässlich der Reisemesse „World Travel Market“ in London soll die Tourismusabteilung der Kanarischen Regierung dem Reiseveranstalter das Versprechen abgerungen haben, auf die einseitige Rechnungskürzung zu verzichten. Die Rechnungskürzung hätte die kanarischen Hoteliers nach Schätzungen der kanarischen Regierung rund 6 Mio. Euro gekostet.

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