Sparplan der Kanarischen Regierung verzögert Krankenhauserweiterung

Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Inselkrankenhauses von Fuerteventura könnten sich nach Einschätzung der Partei PSOE (partido socialista obrera de España) um 10 bis 15 Jahre verzögern. Schuld sind die Sparmaßnahmen der Kanarischen Regierung, die für das Jahr 2011 im Haushaltsplan gerade einmal 2 Mio. Euro für den Krankenhausausbau vorsehen. Dem soll ein Gesamtbedarf von ca. 32. Mio. für die Fertigstellung der Arbeiten gegenüberstehen.

Die Hauptinvestitionen, die von der Kanarischen Regierung für 2011 geplant sind, betreffen den Bau von Straßen und Infrastruktureinrichtungen für die Wasserversorgung. Die finanziellen Mittel hierfür stammen allerdings aus Töpfen des Staates und belasten den Haushalt der Autonomen Region daher nicht.

Aus dem Haushalt der Autonomen Region werden nur vier neue Projekte für Fuerteventura finanziert: Ein Beschäftigungsprojekt im Bereich der Erhaltung der Natur, eine Kläranlage in El Cotillo, der Technologiepark, der allerdings aus staatlichen Töpfen co-finanziert wird, und ein Ärztezentrum in Antigua. Die Finanzierung anderer Projekte stammt bereits aus den Haushalten der vergangenen Jahre.

Insgesamt erhält Fuerteventura aus den Töpfen der Autonomen Region in 2011 gerade einmal 70 Mio. Euro, rund 16 Mio. weniger, als im Vorjahr.

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