Puerto del Rosario hat eine Grenzkontrollstelle

Am 24.02.2011 soll die Grenzkontrollstelle auf dem Hafengelände von Puerto del Rosario eingeweiht werden, die rund 1 Mio. Euro gekostet hat. Damit können auch Schiffe aus Drittstaaten auf Fuerteventura abgefertigt werden, was bisher nicht möglich war. Waren und Reisende aus Nicht-EU-Ländern mussten bisher auf anderen Inseln abgefertigt werden.

50% der Finanzierung stammt aus Töpfen der Europäischen Union zur Förderung ultraperipherer Regionen.

Der Grenzkontrollpunkt könnte einen erneuten Anlauf ermöglichen, von Fuerteventura aus ein Tor zum Handel mit dem afrikanischen Kontinent zu öffnen. In 2008 gab es bereits eine Fährverbindung zwischen Fuerteventura und dem marokkanischen Hafen Tarfaya. Damals fehlte ein Grenzkontrollpunkt, um die Route sinnvoll nutzen zu können. Die Verbindung wurde von der Reederei ARMAS bald wieder eingestellt, nachdem die Fähre vor Tarfaya auf Grund lief und versank.

Um eine Grenzkontrollstelle zu betreiben, sind u.a. ein Veterinär, Kühlhauslagerarbeiter, Verwaltungspersonal und Wartungs- und Servicemitarbeiter erforderlich.

Kritiker bezeichnen die Investition von 1 Mio. Euro als „rausgeschmissenes Geld“ und die Grenzkontrollstelle als überflüssig, weil es ja gar keine Schiffe aus Drittstaaten gäbe, die auf Fuerteventura anlegen. Befürworter entgegnen, dass es ohne Grenzkontrollstelle gar keinen Grund für internationale Schiffe gibt, Fuerteventura direkt anzulaufen. Es ist also die Berühmte Frage nach der „Henne und dem Ei“.

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