Bis zu 9.000 Familien auf Fuerteventura von missbräuchlicher Hypothekenklausel betroffen

Die Verbraucherschutzvereinigung ADICAE vermutet, dass auf Fuerteventura bis zu 9.000 Familien von der sogenannten „clausula suelo“ betroffen sind. Mit einer solchen „Bodenklausel“ ist in Hypothekendarlehen mit variablem Zinssatz ein Mindestzinssatz festgeschrieben, der selbst bei einem sehr niedrigen Vergleichszins nicht unterschritten werden kann.

ADICAE, die die Interessen von Bank-, Sparkassen- und Versicherungskunden vertritt, ist der Ansicht, dass diese Klausel missbräuchlich und damit unwirksam ist, und hat die bisher größte Sammelklage eingereicht, die in Spanien jemals gegen den Bankensektor geführt wurde.

Der Nachteil für einen Hypothekenschuldner, der von dieser Klausel betroffen ist, kann laut ADICAE bis zu 5.000 Euro pro Jahr ausmachen.

40 Personen aus Fuerteventura sollen sich bereits der Sammelklage angeschlossen haben, die die Verbraucherschutzvereinigung gegen 45 Kreditinstitute führt. Darunter sind auch die „Caja Canarias“ und die „Caja Insular de Canarias“.

Weitere Informationen finden Sie in spanischer Sprache auf der Webseite www.adicae.net.

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