Küstenschutzbehörde nimmt Lobos ins den öffentlichen Besitz auf und verbietet das Campen

Aus und vorbei: Campen auf Lobos gehört der Geschichte an. Für die Majoreros war es eine liebgewonnene Tradition: zu bestimmten Zeiten im Jahr vergab das Cabildo, bei dem die Kompetenzen für die geschützten Zonen lagen unter bestimmten Restriktionen die Erlaubnis, auf der Insel Lobos zu Campen.

Nun hat die Küstenschutzbehörde „Costas” quasi die komplette Insel Lobos ins „Dominio Pùblico marítimo-terrestre”, also ins öffentliche Eigentum aufgenommen und auf eben diesem „öffentlichen Eigentum” ist das Campen verboten.

Die Insel Lobos ist eine Naturpark, für den das Cabildo (Inselregierung) bislang die Möglichkeit hatte, bis zu 40 Personen gleichzeitig die Genehmigung zu erteilen, bis zu drei Tage lang auf der Insel zu Campen. Dabei war das Campen nur an einem bestimmten Platz, der extra dafür hergerichtet war, erlaubt.

Die Inselregierung darf nun diese Genehmigungen nicht mehr erteilen, prüft aber, ob es die Möglichkeit eines Einspruches gibt, um das traditionelle Campen auf der Insel unter kontrollierten und regulierten Bedingungen wieder zu erlauben.

Sicherlich gibt es viele Camper, deren Aufenthalt man besser verbieten sollte, verschmutzen sie doch nur die Umwelt, verändern den Strandabschnitt nach ihren eigenen Vorstellungen nach dem Motto „nach mir die Sintflut”. Leider sind es aber gerade diese Camper, die den anderen, nämlich denen die nur die Natur genießen wollen und die allen eigenen und zusätzlich eingesammelten Unrat wieder mitnehmen die Möglichkeit nehmen, ihre Freizeit so zu gestalten, wie sie es möchten und schon seit Jahren praktizieren.

1 Kommentar

  1. Schade, aber : Einige wenige Wanzen
    genügen um einem das ganze Bett
    madig machen zu können …
    Schade eigendlich.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten