Rabenschwarze Zeiten für Fuerteventuras Maisbauern

So mancher Landwirt auf Fuerteventura dürfte sich in den letzten Wochen vorgekommen sein wie in Alfred Hitchcock’s Thriller „Die Vögel“.

Schwärme von Raben machen sich über die Maisfelder in La Laguna de Tesjuate bei Puerto del Rosario her und vernichten die Ernte der Bauern bis zum letzten Maiskolben.

Domingo Martínez, der sich dem ökologischen Landbau widmet, klagt: „Die Raben haben meine gesamte Ernte vernichtet. Ich konnte nicht einen einzigen Maiskolben einfahren. Sie kommen in Schwärmen und machen alles nieder.“

Ebenso äußert sich Manuel Fuentes: „Man muss es mit eigenen Augen sehen, um das ganze Ausmaß des Schadens zu erkennen. Sie fangen in einer Ecke des Feldes an, und arbeiten sich bis zur anderen Seite vor und lassen nicht einen Kolben übrig:“

Beide Landwirte haben die Angelegenheit der Abteilung für Umwelt und Landwirtschaft der Inselverwaltung gemeldet, und beide haben dieselbe Antwort bekommen: „Es handelt sich bei den Raben um eine geschützte Art und fällt somit in die Zuständigkeit der Kanarischen Regierung.“

Die Inselverwaltung rät den Bauern daher ihre Felder mit Zäunen, Netzen und Vogelscheuchen zu schützen.

Die Landwirte geben an, bis zu 58 Raben in der Nähe ihrer Felder gezählt zu haben.

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