Harpunentaucher in 15m Tiefe tot geborgen

Ein Mann kolumbianischer Herkunft ist Anfang September bei der Harpunenjagd in den Gewässern von Los Caletones im Gemeindegebiet von La Oliva ums Leben gekommen.

Sein Kumpan, der den Taucher in einem kleinen Boot begleitete, alarmierte die Rettungskräfte, nachdem dieser von einem Tauchgang nicht an die Oberfläche zurückkehrte.

Der Rettungshubschrauber der GES nahm Rettungstaucher der Inselverwaltung an Bord und brachte sie zum Ort des Unglücks. Dort entdeckten sie den Leichnam des Tauchers in 15m Wassertiefe. An seiner Harpune befand sich ein ca. 15kg schwerer Zackenbarsch, der sich in eine Felsspalte zurückgezogen hatte. An seinem Gürtel soll der Taucher ca. 10 weitere erlegte Fische bei sich gehabt haben.

Die Unterwasserjagd ist in dem Gebiet, in dem sich das Unglück ereignet hat, verboten. Deshalb hat die Guardia Civil gegen den zweiten Mann, der sich im Boot befand, Anzeige erstattet.

Die Unterwasserjagd ist auf den Kanaren nicht grundsätzlich verboten, jedoch streng reglementiert. Zur Ausübung der „pesca submarina“ ist eine Lizenz erforderlich, die von der Fischereibehörde der Kanarischen Regierung vergeben wird. Voraussetzung ist das Bestehen eines medizinischen Tests. Außerdem ist das Harpunieren nur in ganz bestimmten Zonen erlaubt.

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