Delfin-Geburt mit traurigem Ausgang

Die Badegäste am Strand „El Burro“ im Gemeindegebiet von La Oliva staunten sicher nicht schlecht, als der Rettungsschwimmer Alarm schlug und sie zum Verlassen des Wassers aufforderte. Er hatte ein großes dunkles Meerestier entdeckt, das sich der Küste näherte, welches sich später als trächtiges Grindwalweibchen herausstellte.

Offenbar hatte sich das Tier aus der Familie der Delfine genau diesen Strand ausgesucht, um ihr Junges zur Welt zu bringen.

Kurz nach der Geburt strandete die Mutter und die anwesenden Badegäste halfen ihr, ins Meer zurückzukehren. Der erste Versuch scheiterte, da das Tier kurz danach wieder an Land gespült wurde und erst im zweiten Anlauf schien das Rettungsmanöver erfolgreich zu verlaufen. Doch unterdessen wurde das Neugeborene von der Strömung abgetrieben und an Land gespült. Als die Helfer das Jungtier ins Meer zurücklotsen konnten, war die Mutter in ihrer Aufregung verschwunden. Dort trieb es hilflos umher und wurde von den Wellen mehrfach gegen die Felsen gespült, wobei es sich offenbar Kopfverletzungen zuzog.

Rettungsschwimmer versuchten noch, von einem Jetski aus das Gebiet nach der Mutter abzusuchen, um ihr ihr Junges zurückzubringen. Doch die Suche blieb leider erfolglos.

An Land versuchten die Retter das Neugeborene mit nassen Handtüchern am Leben zu halten bis Mitarbeiter der Umweltbehörde des Cabildo eintrafen. Bei einem erneuten Versuch, das Jungtier ins Meer zu entlassen, wurde es erneut gegen die Felsen geworfen, worauf das Herz des Kleinen aufhörte zu schlagen.

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