Zurück in die Freiheit

Die Ende August in Llanos de Florida (Tuineje) gefundene Kragentrappe (spanisch Hubara) konnte Ende September wieder in die Freiheit entlassen werden. Die junge Kragentrappe war entkräftet und unterernährt gefunden worden und musste ins Wildtierzentrum nach Gran Canaria gebracht werden, wo sie rund vier Wochen wieder aufgepäppelt worden war.

Nun lebt die Trappe im Gebiet „Gavias de Garce“ bei Lajares, einem rund 5 Millionen Quadratmeter großen, umzäunten Vogelschutzgebiet. Alljährlich säht das Cabildo (Inselregierung) dort Luzernen und Hülsenfrüchte, um den Vögeln eine Nahrungsquelle zu bieten.

Die Kragentrappe ist im nationalen Katalog bedrohter Spezies als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Die Chlamydotis undulata fuerteventurae gibt es nur auf Fuerteventura und Lanzarote.

Das Gefieder der Kragentrappe ist von oben sandfarben und im unteren Bereich weiß. Ein kennzeichnendes Merkmal sind die langen. schwarzweißen, vom Hals herabhängenden Federn und die schwarzweiße Federhaube am Kopf. Das Männchen wird 65 – 75 cm lang und 1,8 -3,2 kg schwer, das Weibchen 55 – 65 cm lang und 1,2 – 1,7 kg schwer. Durch ihr Gefieder ist die Kragentrappe extrem gut getarnt, was es schwer macht, den Vogel zu beobachten, der sich nur selten in der Nähe von Menschen aufhält.

Während der Balz präsentieren die Hähne ansonsten verborgene weiße Schmuckfedern an Hals und Scheitel. Sie werden wie ein Kragen aufgestellt, wobei Kopf und Hals unter den Schmuckfedern nicht mehr sichtbar sind.

Die Kragentrappe ist ein omnivorer Vogel, sie frisst also sowohl Pflanzen, als auch Insekten.

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