Schneckenhaus als Vorlage für den „Mirador del Barranco de Los Canarios“

Die Aussicht, die sich dem Besucher beim “Barranco de los Canarios” auf die Ost- und Westküste und über den Strand von Cofete darbietet, ist atemberaubend. In Naher Zukunft soll dort ein „Mirador“, ein Gebäude als Aussichtspunkt, entstehen. Die architektonische Umsetzung der Architekten José Miguel Díaz Martínez und Francisco Román Barbero basiert auf einem Entwurf des kanarischen Künstlers Pepe Dámaso, der sich von einem am zukünftigen Standort gefundenen Schneckenhaus inspirieren ließ.

Entsprechend soll das Äußere des zukünftigen Miradors der Form eines kegelförmig in sich gewundenen Schneckengehäuses folgen. Highlight des avantgardistischen Entwurfs ist eine überhängende Glasplattform, von der sich eine unglaubliche Aussicht über die gesamte Westküste Fuerteventuras bieten dürfte.

Das Gebäude soll als Ausstellungsort für die Skulpturenserie „heroes atlánticos“ („Atlantische Helden“) des Künstlers Pepe Dámaso dienen und auch anderen Ausstellungen Platz bieten.

Die Kosten für den Bau des Miradors sollen rund 2,5 Mio. Euro betragen. Die Inselverwaltung will die erforderliche Finanzierung konkretisieren um mit dem Vergabeverfahren in 2012 zu beginnen.

Kritische Stimmen bemängeln die optischen Auswirkungen des auffälligen Bauwerks inmitten des „Parque Natural de Jandía“. Ganz anders als der „Mirador del Morro Veloso“ auf einem Gipfel im Bergmassiv von Betancuria, der sich durch seine Architektur, Farbgestaltung und Verwendung von Natursteinen fast wie getarnt in die Landschaft einfügt, dürfte das „Schneckenhaus“ auch aus der Ferne kaum zu übersehen sein.

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