63 Tote an kanarischen Küsten in 2012

Laut Bericht der kanarischen Tageszeitung „Canarias7“ sollen in 2012 insgesamt 63 Menschen an den Küsten der Kanarischen Inseln ums Leben gekommen sein. Die Daten stammen von der Kanarischen Koordinationszentrale für Notfälle und Sicherheit (CECOES) (Telefon 112).

Damit liegt die Zahl knapp über der des Vorjahres (61). In den meisten Fällen war die Todesursache Ertrinken.

Auf Gran Canaria wurden 23 Todesfälle registriert, auf Teneriffa 17, auf Fuerteventura 10, auf Lanzarote 8, auf  La Palma 4 und auf El Hierro 1.

Die Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, da über die Art der Datenerhebung nichts Weiteres bekannt ist. So ist ein „Badeunfall“ nicht immer gleichzusetzen mit „Ertrinken“, nicht jeder Ertrunkene war ein Badender (sondern z.B. ein Fischer) usw.

Auch kann es z.B. sein, dass ein Notfall gar nicht über die Notrufnummer 112 abgewickelt und dementsprechend nicht erfasst wird.

Auch in Deutschland gibt es keine eindeutige Erfassung von Ertrinkungsfällen bzw. Badeunfällen. Die Daten, die z.B. von den Rettungsgesellschaften veröffentlicht werden, weichen teilweise stark voneinander ab.

1 Kommentar

  1. Danke für diese ehrliche Berichterstattung. Oft ist man sich der Gefahren der „Gewässer“ nicht bewusst.

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