Und Moses teilte das Rote Meer auf Fuerteventura…

Das Fuerteventura von der 20th Century Fox als Drehort für den Kinoblockbuster „Exodus“ von Starregisseur Sir Ridley Scott ausgewählt wurde, ist inzwischen hinreichend bekannt.

Inzwischen geht die Presse davon aus, dass der Dreh rund 15 Millionen Doller (ca. 11 Millionen Euro) in Kassen auf Fuerteventura spülen wird. Der Löwenanteil (jeweils 3 Millionen Dollar) werden für Hotels und Transport ausgegeben. Die Entlohnung der Statisten wird mit rund 800.000 Doller angesetzt.

Außerdem wird immer mehr über die genauen Drehorte bekannt. So sollen sich an vier Tagen im November Cofete in die Wüste Sinai und an der Costa de Barlovento der Atlantik in das Rote Meer verwandeln. Neben den rund 300 Statisten werden Pferde, Ziegen und Kamele durch die Wüste ziehen, verfolgt von den Ägyptern.

Weitere Szenen dieser Verfolgung werden am Punta de Jandía gedreht, während sich das Gran Valle und das barranco de los Canario in die Halbinsel Sinai verwandeln, durch die Moses (gespielt von Christian Bale, bekannt aus American Psyco und Batman) sein Volk ins gelobte Land führt.

Die Teilung des Roten Meers wird bei Risco el Paso (Jandía) und an der playa del Marrajo (El Cotillo) stattfinden, während das Exil Moses bei Tebeto beginnt und sich in den Dünen von Corralejo fortsetzt.

In Buen Paso, wo ebenfalls Szenen gedreht werden sollen, muss unter anderem eines der „Chicago-Windräder“ zur Wasserförderung abgebaut werden, in La Atalayita bei Pozo Negro sollen mehrere Steinhäuser gebaut werden, die das Dorf darstellen sollen, in dem Moses lebt.

Ob der Film letztlich wirklich „Werbung“ für Fuerteventura machen wird, bleibt abzuwarten. Schließlich stellt sich das Kinopublikum den Atlantik als Rotes Meer und die anderen Landschaften als ägyptische Gegenden vor. Kritische Stimmen behaupten, dass das Geld nur an die Hotels gehen würde. Und ob sich denn nun die Hollywood-Stars wie Sigourney Weaver unter das „einfache Volk“ auf Fuerteventura mischen, bleibt ebenfalls abzuwarten. Andererseits haben –zumindest kurzfristig- rund 300 Statisten einen Job, der für den einen oder anderen einfach mal eine Abwechslung zum grauen Arbeitslosen-Alltag bedeutet.

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