Autobahnabschnitt von Costa Calma bis Pecenescal bis Ende des Jahres fertiggestellt

Die 40 Millionen Euro teuren Bauarbeiten am Autobahnabschnitt, der von der Costa Calma im Inselsüden bis zur bereits bestehenden Autobahn bei Pecenescal führt, sind bereits zu 70 Prozent abgeschlossen, sodass dieser Teil der geplanten Nord-Süd-Autobahn von Morro Jable nach Corralejo gegen Ende des Jahres in Betrieb gehen soll.

Das teilte Domingo Berriel, als Verantwortlicher der Kanarischen Regierung Mitte Januar bei einer Besichtigung der Arbeiten in Costa Calma mit.

Die Inselpolitiker auf Fuerteventura arbeiten seit Jahren dafür, die Verbindungen nach außen mit Flughäfen und Häfen zu optimieren. Durch das Projekt einer Schnellstraße, die durch das gesamte Inselgebiet führt, soll auch die Infrastruktur vor Ort verbessert werden. In den nächsten drei bis vier Monaten wird der südlichste Streckenabschnitt von Matas Blancas zur Costa Calma für den Verkehr geöffnet werden. Die Mittel für den Abschnitt Costa Calma – Pecenescal werden zu 50% durch Fördermittel der EU (FEDER) finanziert. Der 40 Millionen teure Abschnitt ist 14,3km lang und führt oberhalb der Costa Calma entlang.

Während des Besichtigungstermins kündigte Berriel an, dass auch das Autobahn-Teilstück im Norden der Insel von La Caldereta über Corralejo bis nach Lajares demnächst zum Abschluss kommen soll. Anders als beim Abschnitte Costa Calma – Pesenescal finden hier allerdings keine EU-Fördermittel Verwendung, so dass durch die Budgetkürzung seitens der spanischen Regierung einfach kein Geld mehr für die Fertigstellung übrig war. Nun sollen die Arbeiten durch die Unterstützung von Kanarenregierung, Cabildo und Gemeindeverwaltungen wieder aufgenommen werden, sodass ein wichtiger Teil der durchgehenden Autobahn noch vor Ende des Jahres fertiggestellt sein soll.

Wie der Bürgermeister von Pájara erklärte, bringe die Fertigstellung des Autobahnabschnittes im Inselsüden bedeutende Vorteile mit sich, insbesondere die bessere Erreichbarkeit des Flughafens, die die Touristen fordern.

Ob die zeitliche Ersparnis allerdings wirklich diesen finanziellen Aufwand wert ist und ob ein einziger Gast mehr Fuerteventuras Inselsüden besuchen wird, weil er etwas weniger Zeit für den Transfer vom Flughafen zu seinem Hotel benötigt, dass sei dahingestellt. Vielleicht hätte man das Geld sinnvoller für Schulen oder Krankenhäuser hätte ausgegeben können.

6 Kommentare

  1. Helferlein
    Nun sind 10 Monate nach den letzten Kommentaren vergangen. Das CC-Teilstück wird am 29.12.2015 zwar
    eröffnet, ob es aber den gewünschten Effekt auch für die Leute bringt, die nun von der Autobahn und der Schnellstraße in Costa Calma umschlossen werden, ist fraglich.
    Hoffe, die Strecke wird irgandwann überhaupt fertig

  2. Ich bin auch ein absoluter Liebhaber der Insel. Die Autobahn finde ich aber trotzdem gut, denn ohne gute Infrastruktur wird langfristig kein Wohlstand auf der Insel möglich sein. Verkehrstechnisch brauchen die Touristen diese Autobahn natürlich nicht, aber für die unzähligen LKW und Lieferfahrzeuge, die täglich über die Insel rollen ist sie absolute Notwendigkeit. Auch die betroffenen Orte werden dadurch entlastet und sicherer gemacht. Und alle bisherigen Streckenabschnitte wurden ja ganz verträglich integriert. Klar möchten alle den Stand von vor 20 Jahren, aber das ist eben nicht realistisch.

  3. Bin auch der Meinung, man hätte alles so lassen sollen, wie es war.
    Schließlich macht das, den Reiz der Insel aus, die wir so lieben…..

  4. Unsere Insel wird dadurch sicherlich nicht schöner!!
    Schneller Transfer hin oder her, wir sind da im Urlaub und nicht auf der Flucht! Aber es wird auf Fuerte werden wie überall! Zeit ist Geld, koste es was es wolle !

  5. Ich häts nicht gebraucht ,verschandelt nur die Landschaft
    Einfach nur Piste wie früher wäre mir am liebsten

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