Erste Abdichtungserfolge am gesunkenen Trawler Oleg Naydenov

In den frühen Morgenstunden des 17.05.2015 wurde das erste Öl-Leck des russischen Fischtrawlers Oleg Naydenov versiegelt, der circa 15 Meilen südlich von Maspalomas (Gran Canaria) nach eine Brand gesunken war. In den darauffolgenden Tagen wurden die Austrittsstellen des in 2.700 Meter Tiefe liegenden Schiffwracks mithilfe einer Stahlbox durch die Unterwasserroboter ROS des norwegischen Bergungsschiffes „Fugro Saltire“ nacheinander abgedichtet.

Nach Angaben von Einsatztrupps der Seenotrettung, der kanarischen Regierung und des Roten Kreuzes hätte sich die Ölspur, die parallel zur südöstlichen Küste Gran Canarias zu sehen war, bereits deutlich reduziert. Neben den Abdichtungsarbeiten waren außerdem Spezialschiffe zwischen Tasarte und Arguineguín unterwegs, um die Ölreste zu beseitigen. Die Einsatzboote des Roten Kreuzes umfuhren die Küste zwischen Güi-Güi und Arguineguín, um Strände und Steilküsten nach ausgetretenem Öl abzusuchen, während das Umweltschutzministerium der Kanarenregierung sich auf die Suche nach verunglückter Fauna in der Umgebung machte.

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