Modernisierungspläne und Schaffung neuer Angebote zur Festigung positiver Tourismusdaten

Wie Cabildo-Präsident Marcial Morales im Rahmen eines Treffens mit dem Vizepräsidenten der Inselverwaltung und dem Tourismusbeauftragten Blas Acosta bekannt gab, setzt die Insel auf Modernisierungspläne und die Schaffung neuer Infrastrukturen im Bereich des Tourismus, um die Qualität des Reiseziels Fuerteventura zu sichern. Dabei appellierte er an die Zusammenarbeit zwischen Tourismus-Einrichtungen und Unternehmen der Insel, um die positiven Besucherzahlen aufrechterhalten zu können. Die guten Tourismusdaten, die im Inselsüden momentan Belegungsraten von nahezu 100 Prozent erreichen, müssten mit der Schaffung neuer Beschäftigung begegnet werden.

Die fast ausgeschöpften Kapazitäten der Beherbergungsbetriebe im Süden gehen zum größten Teil auf die aktuell stattfindende 30. Ausgabe des Windsurfing und Kiteboarding World Cups zurück, in der allein in der ersten Phase der Weltmeisterschaft Teilnehmer aus 19 verschiedenen Ländern aufeinandertreffen und sich im Freestyle Grand Slam beim Windsurfen messen. In dieser Wettkampfphase sind deutsche Teilnehmer mit 32 Prozent am stärksten vertreten, gefolgt von Profis aus Großbritannien, Skandinavien und der Karibik. Während den Meisterschaftswochen erleben die Touristenzentren der Gemeinde Pájara mit der Costa Calma, Esquinzo oder Morro Jable eine fast vollständige Auslastung der angebotenen Übernachtungsmöglichkeiten. Von den rund 42.000 belegten Hotelbetten gehen fast 30 Prozent auf Besucher und Teilnehmer des Sportevents zurück.

Neben den ausgezeichneten Besucherzahlen gab das nationale Institut für touristische Studien (EGATUR) außerdem eine deutliche Erhöhung der durchschnittlichen Ausgaben pro Tourist bekannt, die gegenüber dem Vorjahr ein Plus von fast 17 Prozent erreichen. Die Durchschnittsausgaben pro Besucher liegt bei skandinavischen Gästen mit 127 Euro pro Tag besonders hoch. Während britische und deutsche Gäste täglich knapp 100 Euro ausgeben, sind die Franzosen mit durchschnittlichen 82 Euro deutlich sparsamer.

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