Rasanter Anstieg der Hypothekenverträge auf den Kanaren

In diesem Sommer ist die Aufnahme von Hypotheken auf Wohneigentum auf den Kanaren regelrecht in die Höhe geschnellt. Im Juli stieg die Anzahl der abgeschlossenen Verträge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 53,3 Prozent an. Somit liegt die Inselgruppe auf Platz zwei der spanischen Regionen, in denen die Aufnahme von Hypotheken für den Wohnungs- und Häuserkauf am stärksten gestiegen ist. Absoluter Spitzenreiter sind nach wie vor die Balearen, die einen jährlichen Anstieg von 146,2 Prozent verzeichneten.

Die vom Nationalen Statistikinstitut (INE) in Madrid veröffentlichten Daten bestätigen, dass sich die Zahl der hypothekenbelasteten Liegenschaften bereits 14 Monate in Folge im Wachstum befindet.
Hypotheken, welche auf Immobilien aufgenommen wurden, die im spanischen Grundbuchregister eingetragen sind, lagen im Juli bei 21.863 und somit 21,8 Prozent über dem Wert des vorangegangenen Jahres. Der durchschnittliche Darlehensbetrag erreichte im Juli 104.402 Euro, also 3,9 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das gesamte verliehene Kapital stieg im Jahresvergleich zu 2014 um 26,6 Prozent auf 2,282 Mrd. Euro an.

Im Fall der Kanaren wurden im Juli insgesamt 1.220 Hypotheken unterzeichnet, also knapp 15 Prozent mehr als im Monat davor und 53,3 Prozent mehr als noch im Juli 2014. Das zur Verfügung gestellte Kapital stieg dabei laut aktueller Daten bis auf 91,9 Millionen Euro an.

Insgesamt wurden im Juli 1.801 Hypotheken im Wert von 242 Millionen Euro aufgenommen. Laut Experten soll sich der Immobiliensektor in diesem Jahr weitestgehend stabilisieren, auch wenn nach wie vor klar ist, dass noch ein weiter Weg vor Spanien liegt, bis die Zahlen vor der Krise erreicht werden können.

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