Ärztin des Inselkrankenhauses von Fuerteventura für Gesundheitsstudie ausgezeichnet

Im Rahmen des zweiten iberoamerikanischen Kongresses der Epidemiologie und Volksgesundheit in Santiago de Compostela wurde die Arbeit der kanarischen Ärztin Sara Trujillo, die sich im Generalkrankenhaus von Fuerteventura auf den Bereich der Präventivmedizin spezialisiert hat, als eine der besten Arbeiten ausgezeichnet. Unter dem Titel „Alleinerziehende Mütter in Spanien: Gesundheitsentwicklung und Arbeitssituation (2003-2011)“ präsentierte sich die Arbeit als Teil einer umfangreichen Studie über die Entwicklung und Auswirkung sozialer Ungleichheiten auf die Gesundheit von alleinerziehenden Müttern sowie denen, die sich in einer festen Partnerschaft befinden. Aus den Untersuchungen geht hervor, dass die Selbsteinschätzung des gegenwärtigen Gesundheitszustands bei Alleinerziehenden mit großer Wahrscheinlichkeit negativer ausfällt.

Wie Trujillo erklärte, handele es sich bei dieser Studie um ein europaweites Projekt, dessen Hauptziel es ist, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen struktureller Maßnahmen auf gesundheitliche Ungleichheit zu gewinnen. Die ausgezeichnete Arbeit befasst sich hauptsächlich mit der Entwicklung der Jahre 2003-2011 und richtet sich speziell auf die gesundheitliche Ungleichheit zwischen Müttern in Partnerschaft sowie alleinerziehenden Frauen in Spanien je nach beruflichem Status. Als Informationsquellen dienten dafür die jährlichen Daten der nationalen Erhebungen zum Gesundheitszustand der Bevölkerung. Die befragte Zielgruppe, die sich aus Müttern im Alter zwischen 16 und 64 zusammensetzt, die mit mindestens einem noch minderjährigen Kind zusammen leben, wurde dabei je nach Beziehungsstatus in die besagten zwei Gruppen unterteilt.

Die sozialen Ungleichheiten speziell in der Gesundheit von Müttern stellte in Spanien bisher immer ein wenig untersuchtes Themengebiet dar. Die Arbeit der kanarischen Medizinerin Sara Trujillo ist daher die erste, die ihren Fokus auf die Lebenssituation der Mütter legt, den Verlauf über Jahre hinweg analysiert und dabei das Beschäftigungsverhältnis berücksichtigt.

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