Kontrollierte Sprengung gefundener Granaten auf Gran Canaria

Die Guardia Civil hat Ende November zwei Mörsergranaten in einer kontrollierten Sprengung auf Gran Canaria detonieren lassen. Die Sprengkörper wurden in Ingenio und Santa María de Guía gefunden und könnten möglicherweise noch aus Zeiten des Spanischen Bürgerkriegs stammen.

Das erste Geschoss tauchte am 09.11.2016 in einem verlassenen Wohngebäude der Gemeinde Ingenio auf. Dabei handelte es sich um eine 60-mm-Mörsergranate aus Frankreich, die zusammen mit 50 kurzen sowie 25 langen Neun-Millimeter-Patronen aus spanischer Produktion zurückgelassen wurde.

Die zweite Granate mit einem Kaliber von 45 Millimetern des Modells Brixia aus Italien wurde nur einen Tag später von einer Gruppe Personen auf einem Feld in Santa María de Guía entdeckt.

Beide Sprengkörper detonierten zusammen mit der gefundenen Munition in einem abgelegenen Steinbruch der Ortschaft Gáldar im Rahmen einer kontrollierten Sprengung durch die Polizei. Da die besagte Munition besonders zu Zeiten des Bürgerkriegs eingesetzt wurde, geht man davon aus, dass sie als eine Art Andenken auf die Insel gebracht wurde.

Die Polizei erinnerte daran, dass das achtlose Zurücklassen von Sprengkörpern mit Geldstrafen von bis zu 30.000 Euro geahndet werden kann. Sollten Geschosse gefunden werden, meiden Sie bitte jeglichen Kontakt und verständigen Sie aus Sicherheitsgründen umgehend die Polizei oder den Notruf.

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