Ajuy: Barranco wird zum reißenden Fluss. Höhlenbesucher müssen ausgeflogen werden

Eine Gruppe von 19 Touristen, die am 19.03.2017 die Höhlen von Ajuy besuchten, musste von einem Helikopter geborgen werden. Das Barranco von Ajuy hatte sich wegen der heftigen Regenfälle innerhalb kürzester Zeit in einen reißenden Strom verwandelt. Die Wassermassen schnitten den Urlaubern den Rückweg ab und das Barranco wurde zu einem unüberwindbaren Hindernis.

Da es keine Möglichkeit gab, die eingeschlossenen Urlauber auf dem Landweg aus ihrer ausweglosen Situation zu befreien, mussten Rettungskräfte die Betroffenen per Hubschrauber evakuieren. Soweit uns bekannt ist, wurde niemand verletzt.

Die Niederschlagsmengen erreichten bis zu 70 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden. Das sind knapp 75% der durchschnittlichen Jahresniederschlagsmenge, die am Flughafen von Puerto del Rosario gemessen wird. Es gibt nichts, was solche Wassermengen auf Fuerteventura aufhalten könnte. Der trockene Boden kann kein Wasser aufnehmen, weshalb es unaufhaltsam bergab fließt und die Barrancos -Trockenflussbetten- extrem schnell in reißende Flüsse verwandeln kann.

Die Spanische Wetteragentur hatte eine Unwetterwarnung vor schweren Regenfällen für die gesamten Kanarischen Inseln herausgegeben. In einer solchen Situation sollte man in jedem Fall vermeiden, sich in Barrancos aufzuhalten.

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