Kräftiger Anstieg der Mieten auf den Kanaren

Laut einer Studie des Immobilienportals Idealista sind die geforderten Mietpreise für Wohnungen auf den Kanaren im ersten Quartal 2017 um rund 5% gegenüber dem vorangegangen Quartal gestiegen. Die durchschnittliche geforderte Quadratmetermiete betrug damit 7,50€.

Besonders stark sind die Mieten in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria gestiegen, nämlich um 8,3% auf 9,30 €/m². In der Hauptstadt Sta. Cruz de Tenerife sind die Mieten dagegen um 0,3% auf 6,50 €/m² gesunken.

Betrachtet man ganz Spanien, dann sind die Mieten im Land um 8,8% auf 8,90 €/m² gestiegen. In keiner Autonomen Region sind die Mieten in den ersten drei Monaten 2017 zurückgegangen.

Den landesweit stärksten Anstieg verzeichneten die Balearen (+15,9%), gefolgt von Madrid (+5,1%), den Kanaren (+5%) und Katalonien (+4,9%).

Die teuersten Regionen Spaniens sind Madrid (13,90 €/m²), die Balearen (11,80€), und das Baskenland (10,6%). Am billigsten wohnt man in Spanien in Extremadura (4,1€), Castilla-La Mancha (4,50€) und La Rioja (5,10€).

Obwohl die Mieten in Spanien auch schon im letzten Jahr stark gestiegen sind, liegen sich noch deutlich unter den historischen Höchstständen von vor 10 Jahren. Mit einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftslage und vor allem einer weiteren Reduzierung der Arbeitslosigkeit könnten die Mieten noch weiter steigen.

Bei der Bewertung dieser Zahlen ist zu beachten, dass es sich nicht um eine repräsentative Erhebung handelt, sondern nur die in Inseraten angegeben Mietpreisforderungen eines einzelnen Internetportals beobachtet wurden. Allerdings ist Idealista sicher eines der bedeutendsten Immobilienportale Spaniens. Allein für Madrid sind über 14.000 Mietangebote aufgeführt, für Barcelona über 10.000.

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