Patera mit 28 Immigranten vor Gran Canaria abgefangen

Guardamar

Schiff der Seerettung hat am 18.04.2017 eine „patera“, ein Flüchtlingsboot, mit insgesamt 28 Personen an Bord abgefangen und gegen 3.30h sicher in den Hafen von Arguineguín geschleppt.

Unter den Immigranten, die aus den Magrebstaaten stammen sollen, befanden sich 16 Männer, eine Frau und 11 Minderjährige.
Vier Personen mussten aus verschiedenen Gründen medizinisch versorgt werden.

An der Aktion waren neben der Seerettung (Salvamento Marítimo) auch das Rote Kreuz, die Gemeindepolizei und die Guardia Civil beteiligt.

Erst am 03.04.2017 hatte ein Flugzeug der Seerettung eine “patera” rund 145 Seemeilen südlich von Gran Canaria geortet. Das Boot war von Dakhla aus mit 62 Personen in See gestochen, darunter 39 Männer, 21 Frauen (davon 2 schwanger) und 2 Minderjährige. Um 17.15h erreichte das Rettungsboot “Guardamar Talía” die Position des Flüchtingsbootes, um die Menschen zu retten.

Erst am 03.04.2017 hatte ein Flugzeug der Seerettung eine “patera” rund 145 Seemeilen südlich von Gran Canaria geortet. Das Boot war von Dakhla mit 62 Personen in See gestochen, darunter 39 Männer, 21 Frauen (davon 2 schwanger) und 2 Minderjährige. Um 17.15h erreichte das Rettungsboot “Guardamar Talía” die Position des Flüchtingsbootes, um die Menschen zu retten.

Die Guardamar Talía ist mit 32 Metern Länge eines der vier großen Rettungsschiffe der Spanischen Seerettung. Es ist seit 2009 im Einsatz, hat eine Reichweite von 1.000 Seemeilen und eine Höchstgeschwindigkeit von 27 Knoten. Der Aluminiumrumpf, die technische Ausstattung und die Fahr- und Manövereigenschaften machen die Guardamar-Schiffe in ihrer Klasse einzigartig.

ußerdem verfügt die Spanische Seerettung über 55 Schiffe der Salvamar-Klasse, die zwischen 15 und 22 Metern lang sind und mit Geschwindigkeiten von über 30 Knoten für schnelle Einsätze vorgesehen.

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