Cabildo subventioniert Bonus-Karten für öffentlichen Busverkehr mit fast 600.000 Euro

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Das Verkehrsamt des Cabildo plant eine Investition von insgesamt 579.950 Euro für die Finanzierung sieben verschiedener Bonuskarten für den öffentlichen Busverkehr auf Fuerteventura. Dies Gegenstand eines Vertrages zwischen Inselverwaltung und der Transportgesellschaft Tiadhe, der zur Förderung des öffentlichen Linienbusverkehrs geschlossen wurde.

Das Rabattprogramm, für das man sich auf Fuerteventura seit Beginn der letzten Legislaturperiode einsetzt, gilt vor allem für Studenten, Großfamilien sowie ältere oder behinderte Menschen als enorme Unterstützung. Wie es aus dem Cabildo hieß, soll es allen finanziell benachteiligten Nutzern zu Gute kommen. Immerhin gehöre der Busverkehr auf Fuerteventura zum allgemeinen Interesse und habe einen strategischen Charakter für die Entwicklung und den Zusammenhalt von Gesellschaft und Wirtschaft. Man möchte daher eine angemessene Qualität der öffentlichen Verkehrsmittel sicherstellen und ziele neben der Förderung der Mobilität auch auf ein hohes Maß an sozialem Schutz und Umweltverträglichkeit ab.

Geplant sind insgesamt sieben verschiedene Rabattkarten: Mit der Studenten- oder Rentnerkarte gilt für jede Strecke ein ermäßigter Fahrpreis von einem Euro, ebenso wie für Menschen mit Behinderung inklusive ihrer Begleitperson. Ab 80 Jahren ist sogar eine Freikarte für Senioren erhältlich. Die Familienkarte ermöglicht je nach Personenanzahl die Anwendung eines festgelegten Streckenrabattes, während die Residentenkarte je nach Länge der Strecke Vergünstigungen in Höhe von 30 Prozent bzw. 50 Prozent bereithält. Mit einer Bonuskarte für Nicht-Residenten, die im Gegensatz zu allen anderen nicht personengebunden ist, wird generell ein fünfprozentiger Rabatt auf den Ticketpreis gewährt.

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