Bombenkommando sprengt verdächtigen Gegenstand am Papagayo-Strand auf Lanzarote

Am Sonntag, den 27.08.2017, alarmierte ein besorgter Strandbenutzer die Polizei, nachdem er einen zylindrischen Metallgegenstand am Papagayo-Strand auf Lanzarote entdeckt hatte.

Die Beamten der Gemeindepolizei von Yaiza, die den verdächtigen Gegenstand vor Ort in Augenschein nahmen, aktivierten daraufhin das Protokoll für die Entdeckung von möglicherweise explosiven Gegenständen.

Die Spezialisten des Bombenentschärfungskommandos der Guardia Civil GEDEX entschlossen sich nach einer ersten Inaugenscheinnahme dazu, den Gegenstand kontrolliert zu sprengen. Dazu musste der Papagayostrand geräumt und weitläufig abgeriegelt werden. Gegen 22.00h war der Einsatz beendet.

Möglicherweise war das Artefakt militärischen Ursprungs, wobei nicht ausdrücklich bestätigt wurde, ob es sich tatsächlich um einen explosiven Gegenstand wie eine Mine, Bombe oder Granate gehandelt hat.

Die Guardia Civil wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass man niemals einen möglichen Blindgänger oder nicht explodierte Munition berühren und auch möglichst andere davon abhalten sollte. Man sollte einen ausreichend großen Sicherheitsabstand einhalten, aber den Gegenstand beobachten, um andere davor zu warnen, sich zu nähern.

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