Inselkrankenhaus erweitert Bereich für ambulante Behandlungen

Das Inselkrankenhaus Fuerteventuras erweitert mit der Eröffnung zusätzlicher 845 Quadratmeter auf der dritten Etage seinen Bereich für ambulante Behandlungen (Consultas Externas), in dem alle Fachabteilungen des Krankenhauses nach dem Prinzip der Terminambulanz ihre Sprechstunden abhalten. Mit einer Überweisung werden Patienten dort von verschiedenen Spezialisten außerhalb der stationären Abteilungen behandelt. Der neu erschlossene Bereich wurde ursprünglich von der Krankenhausverwaltung benutzt.

Dank der Umbaumaßnahmen vor Ort konnten schließlich 15 neue Fachbereiche zusammen mit ihren jeweiligen Wartezimmern, Sanitäreinrichtungen und Empfangszonen eröffnet werden. Vergrößert wurden damit die Bereiche der Neurologie, Urologie, Anästhesie, Inneren Medizin, Gastroenterologie, Traumatologie und Allgemeinen Chirurgie. Außerdem konnte die bisher von anderen Bereichen mit abgedeckte Thorax- und Neurochirurgie abgegrenzt und in Form von zwei spezialisierten Abteilungen neu eröffnet werden.

Auch die Zahl der zu konsultierenden Ärzte sowie der allgemeine Komfort im Krankenhaus sind durch den Ausbau deutlich gestiegen. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres sind so insgesamt fünf zusätzliche Spezialisten hinzugekommen. Konkret bedeutet dies Zuwachs in der Hämatologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Traumatologie, Pädiatrie und Inneren Medizin. Im September wird das Ärzteteam außerdem durch eine zweite Onkologin verstärkt, um eine durchgehend gute Qualität bei der Behandlung von krebskranken Patienten zu gewährleisten.

Wie der kanarische Gesundheitsminister José Manuel Baltar bei seinem letzten Besuch im Inselhospital deutlich machte, arbeite man derzeit auch noch an einer Vielzahl weiterer Projekte, die den Krankenhausdienst vor Ort verbessern sollen. Dazu gehöre beispielsweise die Renovierung und Verstärkung von Notfallversorgung und Sanitärtransport, der Bau des geplanten Strahlentherapie-Bunkers sowie eine Verbesserung der medizinischen Primärversorgung.

Zudem sei noch in diesem Jahr eine Investition von 1,6 Millionen Euro für technologische Verbesserungen bei den verfügbaren Ressourcen vorgesehen, etwa durch die Anschaffung medizinischer Geräte im Bereich der Kernspinresonanz.

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