Verstärkte Gurtkontrollen zum Schulbeginn

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Die Straßenverkehrsbehörde DGT hat angekündigt, zum Schulbeginn intensive Kampagnen und Kontrollen der Benutzung der Sicherheitsgurte und Kindersitze durchzuführen. Laut Europäischer Kommission ist das Nicht-Anlegen des Sicherheitsgurtes die zweithäufigste Todesursache bei Verkehrsunfällen, nach überhöhter Geschwindigkeit und noch vor Alkohol am Steuer.

In Spanien waren im vergangenen Sommer 28% der Insassen von PKW bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang nicht angeschnallt.

Ein besonders hohes Risiko für tödliche Verkehrsunfälle bestehen bei kurzen Fahrten z.B. vom Wohnort zur Schule. Gerade dann wird scheinbar gerne aus Eile auf das Anlegen der Gurte oder die ordnungsgemäße Benutzung der Kindersitze verzichtet.

Um die Kontrolle der Gurtbenutzung zu verbessern, hat die DGT landesweit die Installation von 227 Kamerasystemen angekündigt.

Außerdem will die DGT mit eindringlichen Kampagnen und einfachen Botschaften auf die Wichtigkeit des Sicherheitsgurtes hinweisen:
„Den Gurt anzulegen, reduziert das Todesrisiko bei einem Unfall um 50%.“
„Der Airbag ist nur wirksam im Zusammenwirken mit dem Gurt.“
„Auf den Rücksitzen ist es genauso wichtig, den Gurt anzulegen, wie vorne.“
„Ein Frontalaufprall bei 80km/h ist entweder tödlich oder mit schwersten Verletzungen verbunden.“

Die DGT erinnert daran, dass Minderjährige, die 135cm oder kleiner sind, in jedem Fall hinten sitzen müssen und ein für ihre Größe und Gewicht geeignetes Rückhaltesystem verwendet werden muss.

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