Vier Festnahmen nach Gruppenvergewaltigung auf Gran Canaria

In Mogán auf Gran Canaria hat die Polizei im Oktober insgesamt vier Männer im Alter zwischen 26 und 32 Jahren festgenommen, die als Tatverdächtige in einem besonders schweren Fall von sexuellem Missbrauch gelten. Die gebürtigen Marokkaner sollen eine Urlauberin im Süden der Insel überfallen und vergewaltigt haben. Die entscheidenden Hinweise auf die Täter lieferten neben der Aussage des Opfers vor allem Aufnahmen einer Überwachungskamera, auf welchen insgesamt fünf Täter zu erkennen sind.

Am 26.12.2016 hatte eine junge Frau Anzeige erstattet, nachdem sie in der Nacht zuvor im hinteren Teil einer Barmeile missbraucht worden war.

Obwohl man basierend auf den Erzählungen der Frau eigentlich mit nur einem Täter gerechnet hatte, zeigte eine Auswertung der Überwachungskamera vor Ort erst das wahre Ausmaß der Ereignisse. Zu sehen ist, wie zunächst ein Mann die stark alkoholisierte und wehrlose Frau trotz eindeutiger Abweisungsversuche in einen Hinterhof zieht und diese gegen ihren Willen missbraucht. Wenig später tauchen jedoch drei weitere Männer auf, die sich abwechselnd an der mittlerweile bewusstlosen Frau vergehen und sie anschließend auf dem Boden zurücklassen.

Nach einer knappen Stunde findet sich ein fünfter Mann ein, der ebenfalls versucht die Frau zu vergewaltigen. Glücklicherweise erlangt diese jedoch noch rechtzeitig ihr Bewusstsein wieder, kann sich nach einem minutenlangen Kampf schließlich von ihrem Täter losreißen und fliehen.

Obwohl der Aufenthaltsort der Männer schwer zu ermitteln war, konnten durch intensive Ermittlungen der Guardia Civiljezt vier der fünf Täter festgenommen werden.

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