Auf den Spuren von Christof Kolumbus in Morro Jable

Santa Maria in Morro Jable

Am 12. und 13. Mai konnte im Hafen von Morro Jable ein Nachbau der legedären Nao Santa Maria bestaunt und besucht werden. Mit diesem Schiff war Christof Columbus einst aufgebrochen, um neue Welten zu entdecken. Eigentlich wollte er im Wettbewerb mit Portugal den Seeweg nach Indien finden. Letztlich hatte er aber Amerika entdeckt und die Ureinwohner “Indianer” genannt.
Erst am 16. März diesen Jahres ist der Nachbau getauft worden. Gebaut wurde er anlässlich des 525. Jahrestages der Entdeckung Amerikas von der Fundación der Provinz Huelva und der Fundación Cajasol. Nun und befindet sich die Nao Santa Maria auf dem Weg von Huelva nach Amerika und macht unterwegs an vielen Stationen halt.
Nao ist ein altspanischer Ausdruck für Schiff oder Boot.

Beeindruckender Nachbau

Das Schiff ist 28,3m lang und 7,96m breit, wiegt rund 200 Tonnen. Es verfügt über drei Masten. Der höchste Mast hat eine Höhe von 25m ab Wasserlinie, womit der “Ausguck” in schwindelerregender Höhen liegen dürfte. Rund 250 Quadratmeter Segelfläche lassen das Boot unter Segeln beeindruckend dastehen. Für die Takelage wurden rund 3km Taue verbaut.
An Bord kann man sich einen kleinen Einblick in das Leben an Bord verschaffen. Die Kajüte des Kapitäns ist der einzige Ort, der einen gewissen Luxus bietet, war er doch der Einzige an Board, der ein eigenes Bett und einen Raum, in den er sich zurückziehen konnte sein eigen nennen konnte. Man kann kaum erahnen, wie eng es tatsächlich für die geschätzt 45-köpfige Mannschaft  gewesen sein muss. Schließlich musste ausreichend Proviant und allerlei weiteres Material für die lange Reise ebenfalls auf dem Schiff seinen Platz finden.

Besuch an Bord

Am Sonntag, den 13.05.2018 kann man das Schiff nochmals besuchen. Von 11 bis 19 Uhr ist es für den geneigten Besucher geöffnet. Eintrittspreis: 3€ für den Erwachsenen und 1€ für Kinder (5-10Jahre) 1€.

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