Tumulte bei Tatnachstellung des Mordes in Valles de Santa Inés

Am 15.03.2019  wurde der mutmaßliche Mörder von Vanesa S.P. zur Tatnachstellung nach Fuerteventura gebracht. Aufgebrachte Anwohner und Plakate mit der Aufschrift „en nuestro pueblo no queremos asesinos“ zu deutsch „in unserem Dorf wollen wir keine Mörder“ und „Gerechtigkeit für Vanesa“ erwarteten den 22-jährigen Jonathan S.R. der am 08.06.2018 unter Mordverdacht von der Guardia Civil festgenommen worden war.

Eine für Fuerteventura recht deutliche Anzahl an Polizei in Zivil und Uniform schirmten den Angeklagten und auch den Tatort ab. Dennoch konnte man sicherlich auch im Inneren des Hauses die Rufe nach Gerechtigkeit für Vanessa hören.

Mord in Valle de Santa Inés

Die 21jährige Vanesa S.P. war am 04.06.2018 von ihrer Mutter im Elternhaus tot aufgefunden worden. Die junge Frau lag mit einer Decke bedeckt in einer großen Blutlache. Wie die Obduktion ergab, hatte man ihr mit einem nicht näher beschriebenen Gegenstand auf Hals und Gesicht eingeschlagen. So hatte der Täter ihr mehrfache Schädelbrüche, blutende Stichverletzungen sowie Würgemale am Hals zugefügt. Außerdem soll der Täter versucht haben, mit Hilfe eines Wischmops seine Spuren zu verwischen.

Sehr schnell war der mutmaßliche Mörder Jonathan R.S. der Cousin der getöteten Vanesa ins Visier der ermittelnden Behörden geraten. Er wurde dann am 08.06.2018 festgenommen und ins Gefängnis nach Lanzarote gebracht. Dort sitzt er seither ein, nachdem das Gericht einer Freilassung auf Kaution nicht zugestimmt hatte.

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