Muss das Hotel Oliva Beach die Renovierung erneut verschieben?

RIU-Oliva-Beach-Hotel

Ursprünglich hätte das RIU Hotel Oliva Beach in den Dünen von Corralejo spätenstens im Jahr 2017 abgerissen werden müssen. Doch eine Änderung des Spanischen Küstengesetzes im Jahr 2013 machte den Weg frei für eine Verlängerung der staatlichen Konzession, die den Betrieb des Hotels für viele weitere Jahrzehnte sicherstellte.

Doch nun droht den Eigentümern und den rund 400 Angestellten erneute Ungewissheit. Einem Pressebericht einer kanarischen Tageszeitung zufolge soll das Hotel Oliva Beach eigentlich ab November 2019 für umfangreiche Renovierungsarbeiten schließen. Der Direktor des Hotels bestätigte uns diesen Plan telefonisch. Doch bis zum 10.04.2019 hat das Ministerium für „Ökologische Transition“, das für die Erteilung der Baugenehmigung im Küstenbereich zuständig ist, auf den Bauantrag noch nicht einmal reagiert. Das Unternehmen hat weder eine positive noch eine negative Antwort erhalten. Das Projekt für die Baugenehmigung liegt der Behörde jedoch bereits seit November 2017 vor.

Bei erneuter Verschiebung sind Entlassungen von Mitarbeitern wohl unausweichlich

Dem Hotelbetreiber und den Angestellten läuft nun die Zeit davon. Denn wenn die Baugenehmigung nicht äußerst kurzfristig erteilt wird, hat das Unternehmen kaum noch Möglichkeiten, die Arbeiten auszuschreiben, Baufirmen zu beauftragen und Baumaterialien zu bestellen und nach Fuerteventura zu verfrachten. Selbst wenn die Genehmigung doch noch erteilt werden sollte, könnte es also für den Eigentümer schwierig werden, dei Bauarbeiten tatsächlich im November zu beginnen.

Ursprünglich waren die Arbeiten bereits schon für November 2018 vorgesehen. Aber im vergangenen Jahr mussten die Planungen bereits verschoben werden.

Eine erneute Verschiebung hätte, so laut Pressebericht die Sorge des Betriebsrats, die Folge, dass das Hotel Angestellte entlassen müsste. So wären die Angestellten und das Unternehmen die Leidtragenden, nur weil ein zuständiges Ministerium nicht in der Lage ist, innerhalb von 1,5 Jahren einen Bauantrag zu bearbeiten.

7 Kommentare

  1. Ich habe schon für Weihnachten / Silvester 2019/2020 gebucht. Super Lage und sehr freundlich coole Mitarbeiter. Mein Lieblings-RIU trotz des renovierungsbedprftigen Hotels.

  2. So ein quatsch , dass Hotel wird nicht erweitert sondern nur renoviert. Wenn jeder so denken würde wäre die Arbeitslosigkeit demnächst bei 60 %. Erst einmal überlegen bevor man schreibt; dass geht an “Esto es vida”.

  3. Das Problem das das Hotel da eigentlich garnicht stehen darf und eigentlich abgerissen werden muss und so wie ich das mitbekommen hab wollen die nicht nur renovieren sonder auch noch was erweitern und das geht nun Mal garnicht die Dinger gehören abgerissen und die Landschaft renaturiert

  4. Hier geht es sich nicht um ja oder nein, sondern einfach um das Prinzip, dass die Behörden an bestimmten Stellen geschmiert werden wollen damit es auch voran geht. Ist genauso wie beim Las Rotondas ohne Schmiergeld wäre der Bau so nie genehmigt worden.
    Für die Mitarbeiter tuts mir echt leid.

  5. Die Machtspielchen der Behörde auf Fuerteventura sind wirklich unmöglich.Haben gerade einen wunderschönen Urlaub im sehr Renovierbedürftigen Oliva Beach verbracht. Die schöne Lage und das freundliche Personal lassen uns über vieles hinwegschauen,aber es wäre gut,wenn endlich etwas am Hotel gemacht werden dürfte.

  6. Sitzt im Ministerium für ökologische Transistion der König von Fuerteventura?
    Gibt es da keine übergeordnete Behörde, welche den zuständigen Beamten auf die Finger klopft? Das riecht wieder mal nach korruptieven Machenschaften wie in südlichen Ländern leider so Gang und Gebe. Wo bleibt da die EU?
    Ich hoffe nur für die unmittelbar betroffenen Angestellten und die Betreiber des RIU OLIVA BEACH, dass es bald zu einer entsprechenden Bewilligung kommt, was letzendlich im Sinne aller, auch der vielen (Stamm)-Gäste und Geldbringer wäre!
    Der Umbau des Flughafens wurde sehr zügig abgeschlossen, dafür führen die beiden Rolltreppen nach dem Check-in nicht in den Abflugbereich sondern direkt in den Verkaufsbereich der tuty free Shops, ganz im Sinne des Konsumenten! haha!
    In den europäischen Kernländern wäre das wohl ein no go.

  7. Das ist ja unglaublich, dabei ist Fuerteventura auf diese Arbeitsplätze dringend angewiesen! Es reicht doch schon, dass wir hier ca. 50% Jugendarbeitslosigkeit haben! Es muss doch in 2 Jahren möglich sein, JA oder NEIN zu sagen, ich dachte, diese Bearbeitung bei den Behörden, wäre nur in Deutschland so “schwierig”!

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