17 Jahre für den Mord an Lorena

Das Gericht der Provinz Las Palmas hat den angeklagten Militärangehörigen, der in Puerto del Rosario stationiert war, zu 17 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, das Félix D. am 23. Oktober 2016 die 34-jähirge Argentinierin in ihrer Wohnung in Puerto del Rosario getötet hat. Er habe eine sexuelle Beziehungen gegen Bezahlung mit ihr gehabt. Am 23. Oktober hatte er die junge Frau mit einem Duschschlauch zu Tode stranguliert. Dann hatte er die Kabel des Internetrouters sowie des Festnetzanschlusses des Telefons durchgeschnitten und die Wohnung mit einigen Laken sowie dem Mobiltelefon und dem Tablet-Computer der Frau verlassen.

Nach der Version des Angeklagten handelte es sich um einen Sex-Unfall

Félix D. gab zu, die Frau getötet zu haben, behauptete aber, dass es sich im Rahmen eines Sexspiels um einen Unfall gehandelt habe. Dieser Version glaubte das Gericht jedoch aufgrund der Indizien nicht und sprach den Mann schuldig.

Er muss weiterhin die Familie der Toten mit einem Schmerzensgeld von 100.000€ entschädigen.

2 Kommentare

  1. Was heißt hier harte Strafe ? Harte Strafen sind das doch alles nìcht ! Dann müsste es heißen : Ein Leben für ein Leben !

  2. Gerechte Strafe! Ich würde mich sehr freuen, wenn in Deutschland auch mal solche harten Strafen ausgesprochen werden und die Hinterbliebenen so ein angemessenes Schmerzensgeld erhalten.

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