Waldbrand auf Gran Canaria zurzeit unaufhaltbar und unlöschbar

Feuerwehr kämpft gegen Waldbrand auf Gran Canaria

Der neu Waldbrand, der am 17.08.2019 gegen 16.00h in der Gemeinde Valleseco auf Gran Canaria ausgebrochen ist, schreitet unaufhaltbar voran und ist zurzeit unlöschbar. Dies ist die Einschätzung des Einsatzleiters vor Ort.

Bis 18.00h am 18.08.2019 waren bereits 3.400 Hektar Fläche betroffen. 5.000 Menschen aus 7 Gemeinden Gran Canarias mussten evakuiert werden. Je nach Entwicklung des Brandes sind weitere Evakuierungen nicht ausgeschlossen. Gran Canaria hat 600 zusätzliche Feldbetten von Teneriffa angefordert, um die Menschen in Notunterkünften unterbringen zu können.

In der Nacht zum Montag kämpften rund 400 Einsatzkräfte gegen das Feuert. Am Montag, 19.08.2019 arbeiten rund 700 Personen in verschiedenen Schichten.

Größter Lufteinsatz der Geschichte Gran Canarias9

Der Präsident der Kanarischen Regierung, Ángel Víctor Torres, äußerte auf der Pressekonferenz, dass es sich bei der Bekämpfung dieses Waldbrandes nach seiner Erinnerung um den größten Lufteinsatz aller Zeiten handele. Es sind 9 Hubschrauber und 2 Löschflugzeuge im Einsatz. Zwei weitere Löschflugzeuge werden heute aus Málaga erwartet.

Insgesamt wurden bis zum Samstag Abend rund 100 Ladungen Wasser, insgesamt rund 800.000 Liter, abgeworfen.

Die Gefahr, dass Feuerwehleute eingekesselt werden, macht den Waldbrand zurzeit unaufhaltbar und unlöschbar

Die äußeren Bedingungen stellen die Einsatzkräfte vor unlösbare Probleme. Der Brand schiebt Unmengen von Rauch, Funken und Flugasche vor sich her. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich hinter den Feuerwehrleuten neue Brandherde bilden und Rettungskräfte in den gefährdeten Gebieten eingekesselt würden.

Trotz hochspezialisierter Feuerwehrleute und komplexer Brandbekämpfungsmaßnahmen überspringt das Feuer jede Grenze.

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