Dünenstraße von Corralejo muss (irgendwann) geschlossen werden

Dünenstraße Corralejo

Nach dem heutigen Stand der Dinge muss die Dünenstraße von Corralejo, die FV-104 geschlossen werden, sobald der Autobahnanschluss bei Caldereta fertiggestellt ist. Dies hat Blas Acosta (PSOE), Präsident des Cabildo de Fuerteventura (Inselrat) am 06.09.2019 auf einer Pressekonferenz geäußert. Nur wann dies soweit sein wird, steht noch in den Sternen.

Damit enthüllt er die Ankündigungen seines Amtsvorgängers Marcial Morales (CC), die Dünenstraße offen zu halten, als leere Versprechungen.

Die Verpflichtung zur Schließung der Dünenstraße ergibt sich aus dem Gutachten zur Umweltverträglichkeit für den Bau der Autobahn zwischen Caldereta und Corralejo. Das Gutachten hatte die Schließung der Dünenstraße nach Abschluss der Bauarbeiten der Autobahn vorgeschrieben.

Zeitpunkt der Schließung der Dünenstraße von Corralejo klar definiert, aber dennoch völlig offen

Damit ist im Prinzip der Moment, wann die endgültige Schließung zu erfolgen hat, klar definiert. Dennoch ist zurzeit völlig offen, wann dieser Moment eintreten wird.

Die Autobahn zwischen Caldereta und Corralejo ist zwar schon im Betrieb. Noch fehlt aber der Anschluss von Parque Holandés an die Autobahn. Dessen Fertigstellung wird somit zur Bedingung für die Schließung der Dünenstraße.

Die Kanarische Regierung wäre zwar bereit, dieses Anschlussstück auszuschreiben. Aber das Cabildo von Fuerteventura hat dafür weder finanzielle Mittel im aktuellen Haushalt vorgesehen, noch die entsprechenden Grundstücke an die Regierung abgetreten. Das bedeutet in der Praxis, dass sich der Anschluss von Parque Holandés an die Autobahn Caldereta-Corralejo noch über Jahre hinziehen kann.

Das Cabildo de Fuerteventura hat also noch viel Zeit für neue Ideen, wie die Schließung der Dünenstraße noch abgewendet werden kann.

Zwei große Unbekannte im Norden Fuerteventuras

Mit der noch immer fehlenden Renovierung des RIU Oliva Beach und der eines Tages drohenden Schließung der Dünenstraße hat La Oliva, die nördlichste Gemeinde Fuerteventuras, zwei große Probleme vor sich, die voraussichtlich großen Einfluss auf die touristische Entwicklung dürften.

Beide Ereignisse werden, sobald sie denn eintreten, nicht dazu beitragen können, dem Rückgang an internationalen Urlaubern entgegenzuwirken, den Fuerteventura zurzeit erlebt.

8 Kommentare

  1. Ich Liebe Das Rio Hotel und komme jedes Jahr mit Mann dort hin
    Warum wird die Renovierung mivjt voran getrieben
    Das Hotel ist immer super ausgebucht und wir Treffen immer Leute die man kennt
    Der Strand ist unbezahlbar. Wir Lieben alles
    Ina

  2. Wir verbringen unseren Urlaub seit 12 Jahren in Caleta de Fuste, seit wir Rentner sind immer 3 Monate, wir haben immer mal zwischendurch im RIU Oliva Kurzurlaube verbracht, was jetzt von den zuständigen Stellen veranstaltet wird ist unmöglich, warum wird dieses Hotel nicht renoviert? Es sieht so aus als wenn Fuerte keine Urlauber mehr braucht, wir sind aber anderer Meinung, wir hoffen das die Regierung zur Besinnung kommt

  3. Das ist ein affront gegen die europäischen Urlauber, vor allem aber älteren Personen.
    Bye bye Espania

  4. Ich habe Fuerteventura das erste mal Silvester 1999-2000 kennengelernt ,unser Hotel war das letzte von Corralejo .
    Heute hat man,was ich finde auch weit in die Dünnen weiter gebaut.
    Man hat auch Strassen mit Laternen gebaut die auch in den Dünen sind.
    Ich weiß nicht was das soll.
    Fuerteventura ist so eine wunder vorschöne Insel,wenn man man sie erkundet und nicht nur im Hotel die Zeit verbringt weiß man,wie schön es ist.Damit will ich sagen,wenn Rio stirbt ,stirbt auch Fuerte.

  5. Den Offiziellen von Fuerteventura sind die Touristen doch ein Dorn im Auge! Warum müssen die überhaupt herkommen – es genügt doch wenn die Geld überweisen und die EU bitte auch!

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