6 Coronavirus-Verdachtsfälle auf Fuerteventura negativ getestet

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Am 26.02.2020 haben mehrere Onlinemedien auf Fuerteventura von einem „Alarm wegen eines möglichen Coronavirus-Fall in Gran Tarajal“ im Süden Fuerteventuras berichtet.

Das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) hat am 27.02.2020 in einer kurzen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die 6 betroffenen Personen negativ auf das Coronavirus getestet worden sind.

Die Medien berichteten zunächst von einer Gruppe von 5 Touristen aus Italien, die Gran Tarajal für einige Tage in einer Ferienwohnung Urlaub machen.

Diese hatten sich an den Notruf 112 gewendet, weil einige von ihnen Krankeitssymptome aufzeigten, die zu einer CoVid-19-Erkrankung, aber auch zu einer Grippeerkrankung, passen könnten.

Mitarbeiter des Kanarischen Gesundheitsdienstes kamen daraufhin zur Unterkunft, um bei den Verdachtsfällen Rachenabstriche zu machen. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse blieben die Betroffenen in ihrer Ferienwohnung isoliert.

Die 6 Personen, bei denen offenbar selbst der Verdacht aufgekommen ist, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, haben sich vorbildlich verhalten. Die Spanischen und Kanarischen Gesundheitsbehörden bitten nämlich eindringlich darum, auf keinen Fall eigenständig zu einer Notaufnahme, in ein Krankenhaus oder zu einem Arzt zu gehen. Nur so sei das Risiko auszuschließen, dass auf dem Weg dorthin oder in der Notaufnahme gegebenenfalls andere Menschen gefährdet werden könnten.

Am 27.02.2020 um 18:30h sind somit weiterhin 5 mit dem Coronavirus infizierte Personen auf den Kanarischen Inseln bekannt. 4 davon befinden sich auf Teneriffa und eine auf La Gomera. Auf Fuerteventura sind nach wie vor keine Corona-Virus-Infektionen aufgetreten.

Alle Einzelheiten zur aktuellen Situation des Corona-Virus auf den Kanaren findet Ihr in dieser chronologischen Zusammenfassung.

4 Kommentare

  1. Es ist wirklich schlimm, wie sensationsgierig die Medien besonders in Deutschland reagieren. Da zeigte sich auch beim sogen. Sandsturm vor eigen Tagen. Hier ging alles bedacht und besonnen zu, auch auf den Flghäfen.
    Wie krank ist unsere Medienwelt.

  2. Hier wird sachlich und sehr gut recherchiert berichtet. Es wird exakt dargestellt, wie der Ablauf nach dem Protokoll erfolgt.
    In der Presse aus Berlin lese ich von Hilferufen einer Amtsärztin, fehlenden Ärzten, Hamsterkäufen in Gasmasken usw.
    Da fühle ich mich derzeit auf Fuerteventura doch erheblich sicherer.
    Und das besonders dank der umsichtigen Artikel in der Fuertezeitung.

  3. Wir haben ganz bewusst erst in dem Moment über die Test auf Fuerteventura berichtet, in dem bereits das Ergebnis feststand und nicht „sensationsgierig“ in dem Moment, in dem klar war, dass das Protokoll aktiviert worden ist.
    Pressearbeit ist Informationsarbeit.

  4. kann nicht die presse mal damit auhören, die menschen durch ihre sensationsgierige arbeit in hysterie zu versetzen?

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