Fuerteventura: Polizei fasst 2 Männer mit 45 gestohlenen Uhren und findet später 24 Kilo Haschisch

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Als Beamte der Guardia Civil am 24.02.2020 gegen 16:30h zwei Spanier im Hafen von Morro Jable festnahmen, glaubten sie zunächst, einen Einbruch in Corralejo aufgeklärt zu haben. Doch die Festnahme der Einbrecher sollte die Ermittler auf Fuerteventura später zu einem Paket mit 24,1kg Haschisch führen.

Die polizeilichen Ermittlungen hatte bereits am 24.02.2020 begonnen. Gegen 5:00h morgens aktivierte ein Notruf die Gemeindepolizei von La Oliva. In einem Elektronikgeschäft in der Avenida Nuestra Señora del Carmen in Corralajo wurde ein Einbruch gemeldet.

Die Einbrecher hatten offenbar eine Teil des Schaufensters des Geschäfts mit einem stumpfen Gegenstand eingeschlagen und so die Vitrinen der Auslage erreichen. Sie erbeuteten verschiedene Elektronikgeräte, überwiegend Uhren im mittleren bis gehobenen Preissegment. Sie verursachten einen Sachschaden von knapp 1.400 Euro am Ladengeschäft.

Den Beamten gelang es, durch Ermittlungen und Zeugenbefragungen erste Hinweise über die mutmaßlichen Täter zu sammeln. Insbesondere konnten sie das Fahrzeug identifizieren, das die Einbrecher wahrscheinlich während der Tat benutzt hatten. Daraufhin informierten sie sämtliche Stützpunkte der Guardia Civil auf Fuerteventura und schrieben die mutmaßlichen Täter und das Fahrzeug zur Fahndung aus.

Festnahme im Hafen von Morro Jable im Süden von Fuerteventura

Noch am selben Tag des Einbruchs, am 24.02.2020 entdeckten Beamte der Guardia Civil des Stützpunktes von Morro Jable das gesuchte Auto auf dem Hafengelände von Morro Jable und nahm die beiden Insassen wegen des Verdachts auf Einbruchdiebstahl fest. Die mutmaßlichen Täter wollten die Fähre von Fuerteventura nach Gran Canaria nehmen.

Im Fahrzeug entdeckten die Polizeibeamten 45 Uhren, die einen Teil der Beute des Einbruchs in Corralejo darstellten.

Die Beamten fanden heraus, dass die Festgenommenen ein Paket versendet hatten, das beim Postamt von Puerto del Rosario mit Ziel Gran Canaria aufgegeben worden war.

Die Ermittler vermuteten, dass sich in diesem Paket der restliche Teil der Beute aus dem Einbruch befinden könnte. Daher fingen sie die Sendung nach einem entsprechenden richterlichen Beschluss ab.

Zu ihrer Überraschung entdeckten die Ermittler jedoch nicht die Beute, sondern 24,1 Kilo Haschisch, die die beiden Männer offenbar an ihre Wohnadresse auf Gran Canaria schicken wollten.

Den beiden Tatverdächtigen, Spanier im Alter von 37 und 38 Jahren, droht nun eine Anklage wegen Einbruchdiebstahls und wegen Drogenhandels. Einer der Täter war bereits vorher wegen Eigentumsdelikten aufgefallen.

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