Mehrere Festnahmen wegen Drogendelikten im Süden Fuerteventuras

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Die Guardia Civil in Morro Jable hat im April insgesamt drei Personen wegen verschiedener Drogendelikte in der südlichsten Stadt Fuerteventuras festgenommen.

Drogenbesitz und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am Abend des 07.04.2020 waren Beamte der Guardia Civil auf Streife in der Calle Cervantes, als sie zwei Personen beobachteten, die sich verdächtig verhielten. Eine der Personen bot der anderen ein kleines, verdächtiges Päckchen an.

Als die Beamten sich den Personen näherten, um die beiden zu identifizieren, flüchtete eine der Personen zu Fuß, während die zweite Person – die zuvor das verdächtige Päckchen angeboten hatte- von den Polizisten festgenommen werden konnte.

Bei der Durchsuchung des Festgenommenen fanden die Beamten diverse 5€ Scheine und mehrere Haschisch-Stücke in seinem Besitz. Daher wurde er wegen Drogenbesitz und -Handels, sowie dem Verstoß gegen die Ausgangssperre und Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen.

In der Polizeidienststelle stelle sich bei der Überprüfung des Festgenommenen heraus, dass er bereits am 31.03.2020 wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangssperre aufgefallen war.

Der 17-jährige wurde an seinen rechtlichen Vormund überstellt und sein Fall an die Staatsanwaltschaft für Minderjährige übergeben.

Wieder Drogenhandel in Morro Jable

In einem weiteren Fall beobachteten Beamten am Abend des 14.04.2020 ebenfalls im Baranco del Ciervo, wie ein Mann auf einem Moped einem anderen Mann mutmaßlich Drogen auf offener Straße verkaufte. Als die Beamten einschritten, konnte die Person auf dem Moped fliehen. Der mutmaßliche Käufer hingegen, der zu Fuß unterwegs war, konnte von den Beamten festgehalten werden. Bei ihm wurden drei Gramm Haschisch gefunden. Daher erhielt er eine Anzeige wegen Drogenbesitz.

Die Beamten konnten außerdem diverse Daten über den Fahrer des Mopeds durch ihre Beobachtungen sammeln. Der Mann war bereits polizeilich bekannt. Daher konnten die Beamten den Mann identifizieren und die Umgebung seiner Wohnung beobachten. Gegen 21.15 Uhr verließ der Mann sein Haus auf dem Moped.

Die Beamten folgten dem Mann und konnten ihn in der Nähe der Straße Pérez Gáldos dabei beobachten, wie er erneut an einen anderen Mann etwas übergab.

Beide Männer wurden von den Polizisten überrascht und festgehalten. Bei dem Mann mit dem Moped handelte es sich um den der Polizei einschlägig bekannten A.R.P.S. Der 26-jährige Spanier hatte mehrere abgeteilte Stücke Haschisch bei sich, sowie Bargeld, dessen Menge nicht bekannt gegeben wurde. Er wurde wegen Drogenhandels und Drogenbesitzes verhaftet.

Dem 26-jährigen wurde außerdem verschiedene Delikte gegen die Straßenverkehrsordnung vorgeworfen, da das Moped keinen TÜV (spanisch ITV) hatte, nicht versichert war und der Mann auch keinen Führerschein hat, der ihn zum Fahren eines Mopeds ermächtigt hätte.

Des Weiteren wird ihm der zweimalige Verstoß gegen die Ausgangssperre an einem Tag, sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen.

Haschbestellungen per WhatsApp

Bei weiteren Untersuchungen fanden die Beamten Indizien dafür, das Drogenkäufer per WhatsApp unterschiedliche Drogenmengen bestellt hatten. Die entsprechende Telefonnummer lief auf den Eigentümer des Mopeds, das der 26-jährige Festgenommene für den Drogenhandel benutzt hatte.

Auch dieser Mann war bereits einschlägig polizeibekannt. Der 42-jährige Spanier mit den Initialen M.P.Q. war vor einigen Monaten mit einem ähnlichen Fall von Drogenhandel aufgefallen. Er wurden am 15.04.2020 festgenommen.

Beide wurden der Justiz in Puerto del Rosario überstellt und müssen sich jetzt wegen Drogenbesitz und Drogenhandel vor Gericht verantworten.

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